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HSG-Zweite hat "es ordentlich krachen lassen"

Handball-Bezirksliga-Meister

"Wir haben es ordentlich krachen lassen." Trainer Peter Bachmann bestätigt also: Auch im Feiern sind die Bezirksliga-Handballer der HSG Schwerte/Westhofen 2 meisterlich gewesen. Ein Interview am Tag danach.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 16.05.2011
HSG-Zweite hat "es ordentlich krachen lassen"

Ein Kreis, eine Mannschaft, eine Feier - die HSG-Spieler gaben auch nach dem Spiel alles.

Prinzipiell nicht. Ich war vor der Saison mit einem Drei-Jahres-Plan angetreten. Dass wir es so schnell hinbekommen haben, aus den starken Einzelspielern eine echte Truppe zu machen, war auch für mich überraschend.

In erster Linie ihre Geschlossenheit. Wie in jeder Mannschaft gibt es auch bei uns ein gewisses Leistungsgefälle – das ist ganz normal. Aber jeder akzeptiert den anderen als Mitspieler. Dieser respektvolle Umgang miteinander ist mir sehr wichtig. Das haben die Jungs 1a umgesetzt und ist letztlich ein Grund, warum wir so erfolgreich waren.

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HSG Schwerte Westhofen 2 feiert Meisterschaft

Nach dem 33:24 gegen Werdohl stand fest: Die HSG Schwerte/Westhofen 2 ist Meister der Handball-Bezirksliga. Auch wenn dem ersten Platz kein Aufstieg folgen kann - gefeiert wurde ordentlich.
15.05.2011
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Dass sie nicht aufsteigen dürfen, ändert nichts daran, dass die "Zweite" der HSG Schwerte/Westhofen ihre Bezirksliga-Meisterschaft ausgiebig feierte.© Foto: Bernd Paulitschke
In seiner Funktion als sportlicher Leiter gratulierte Mischa Quass (re.) dem Meistertrainer Peter Bachmann.
Von Staffelleiter Hilmar Schöler gab´s eine Urkunde und einen Ball als Lohn für die Meisterschaft.
Ein Kreis, eine Mannschaft, eine Feier - die HSG-Spieler gaben auch nach dem Spiel alles.
La ola zum Abschluss - mit einer Welle der Begeisterung verabschiedete sich die zweite Mannschaft der HSG Schwerte/Westhofen als Bezirksliga-Meister von ihren Fans.
Dem Meister-T-Shirt ist (fast) nichts hinzuzufügen.
Auch der Jubel war eines Meisters würdig.
Schlagworte Schwerte

Natürlich ärgert es mich, weil der Abstieg der ersten Mannschaft absolut nicht sein musste. Aber es ist nicht so, dass mich das innerlich zerreißen würde. Ich finde es bewundernswert, wie es meine Mannschaft geschafft hat, die Situation der Ersten auszublenden. Der Frust bei den Spielern, nicht mit dem Aufstieg belohnt zu werden, ist sicherlich größer als bei mir als Trainer.

Bis auf Peter Hengstenberg, der in die erste Mannschaft aufrückt, bleibt das Team wohl komplett zusammen. Wollen wir mal gucken, ob wir vielleicht den einen oder anderen Spieler noch hinzubekommen. Prinzipiell ist das aber gar nicht nötig.

Sagen wir es mal so: Wir haben es ordentlich krachen lassen. In diesem Zusammenhang ein dickes Dankeschön an Henning Becker und viele andere helfenden Hände, die dafür gesorgt haben, dass wir nach dem Spiel am Samstag richtig Vollgas geben konnten. Am Sonntag geht´s übrigens mit einem Großteil der Truppe für eine Woche nach Mallorca – da werden wir die Meistersaison dann krönen.