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HSG mit wenig Licht und viel Schatten

SCHWERTE Ein glückliches Unentschieden gab es am Sonntagabend für die HSG Schwerte-Westhofen gegen die Zweitvertretung der SG Schalksmühle/Halver. Beim 37:37 (18:19) zeigten die Schwerter viele Schwächen und wussten allenfalls in kämpferischer Hinsicht zu gefallen.

von Von Lars Blömer

, 04.11.2007
HSG mit wenig Licht und viel Schatten

Kreisläufer Sven Sielandt erzielte vier der 37 HSG-Treffer.

Die Partie hätte für die Gastgeber nicht schlechter beginnen können. Bereits nach sieben Minuten sah man sich mit einem 0:3-Rückstand konfrontiert. Das Angriffsspiel wirkte vollkommen verunsichert, vor allem Niclas Kohl auf der halbrechten Position hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Bastian Heinrich, der nach acht Spielminuten beim Stand von 1:3 für ihn in die Partie kam, spielte da wesentlich effektiver. Ihm und dem ebenfalls gut aufgelegten Kreisläufer Sven Sielandt war es zu verdanken, dass die Schwerter zur Pause nur 18:19 zurücklagen. Denn während vorne nicht viel rund lief, agierte auch die Deckung gegen schussstarke Schalksmühler über weite Strecken zu passiv.

Nach dem Seitenwechsel ließ Spielertrainer Mischa Quass mit einer doppelten Manndeckung gegen den SG-Rückraum agieren. Die Schwerter bekamen ihre Gegner nun besser in den Griff und konnten durch Jan Sczimarowskis Siebenmeter zum 24:24 erstmals ausgleichen.

Erstmalige Führung - verspielt

Doch danach verrannten sich die Hausherren immer wieder in Einzelaktionen und schafften es nicht, sich aus ihrer erstmaligen 34:33-Führung sechs Minuten vor dem Ende abzusetzen.

24 Sekunden vor dem Abpfiff brachte Jens Klostermann seine Farben mit 37:36 in Front, kassierte dann aber eine berechtigte Zeitstrafe. Nach einer Auszeit konnte Schalksmühle den letzten Angriff in Überzahl zum 37:37 ausnutzen. Ein Unentschieden, mit dem die HSG aufgrund des Spielverlaufs und vier verworfener Siebenmeter zufrieden sein muss.

Team und ToreHSG Schwerte-Westhofen - SG Schalksmühle/Halver 37:37 (18:19) Schwerte-Westhofen: Mischa Quass, Matthias Zankl, Nils Krefter, Aleksander Denisov (4), Jens Klostermann (5/1), Jan Sczimarowski (6/5), Timm Höntsch (3), Niclas Kohl (1), Sven Sielandt (4), Sebastian Ablas, Sebastian Lingstaedt (1), Dominik Thäsler (5), Bastian Heinrich (8/1).