Hollywood und Beverly Hills machen dicht: Angst vor Ausschreitungen wegen US-Wahl

Wahlen in den USA

Theater und Geschäfte werden mit Brettern vernagelt, Polizisten patrouillieren durch Hollywood und Beverly Hills. Es herrscht Angst vor Ausschreitungen wegen der US-Wahl.

Los Angeles

03.11.2020, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein verbarrikadiertes Geschäft auf dem Sunset Boulevard in Hollywood. Die Läden in den USA bereiten sich auf mögliche Ausschreitungen rund um die US-Präsidentschaftswahl vor.

Ein verbarrikadiertes Geschäft auf dem Sunset Boulevard in Hollywood. Die Läden in den USA bereiten sich auf mögliche Ausschreitungen rund um die US-Präsidentschaftswahl vor. © picture alliance/dpa

Hollywood und Beverly Hills machen dicht – aus Angst vor Ausschreitungen nach den Wahlen in den USA. Auf dem Walk of Fame bauten Arbeiter bereits am Montag vor dem weltberühmten Chinese Theater und Disneys Premierenkino El Capitan Gitter und Eisenzäune auf. Gleichzeitig wurden rund um den Rodeo Drive die Schaufenster der berühmten Nobelläden wie Tiffany’s oder Chanel mit Brettern vernagelt.

Mit Beginn des Wahltags standen Hundertschaften der Polizei in Alarmbereitschaft. Beverly Hills Polizeichef Dominick Rivetti verriet der „Los Angeles Times“: „Alle Beamten arbeiten ab sofort in Zwölf-Stunden-Schichten, ohne einen Tag Pause. Wir haben eine extra SWAT-Einsatzgruppe aus einem Außenbezirk angefordert.“ Neben den Cops patrouillieren 80 bewaffnete Security-Leute durch die Straßen des Nobelbezirks.

Rodeo Drive für Autoverkehr und Passanten gesperrt

Ab Montag um Mitternacht war der Rodeo Drive für den Autoverkehr und Passanten durch Straßensperren abgeriegelt. Panzersperren aus Beton wurden an mehreren Stellen zwischen Sunset Boulevard und Wilshire Boulevard errichtet.

In den letzten Tagen vor der Wahl war es vor allem in Beverly Hills zu Auseinandersetzungen zwischen Trump-Anhängern und Black-Lives-Matter-Mitgliedern sowie Biden-Fans gekommen. Eric Garcetti, der Bürgermeister von Los Angeles, kündigte an: „Wir werden Chaos während der Wahl mit allen Mitteln verhindern und freie Wahlen ermöglichen. Wir stellen uns auf das Schlimmste ein und hoffen, dass es nicht eintritt.“

RND/sin

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