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Langzeitarbeitslose erhalten Hilfe bei Bewerbungen

Havixbecker Modell

Bewerbung ist nicht gleich Bewerbung. Damit das Schriftstück nicht gleich unter den Tisch fällt, unterstützt Lisa Hörst Langzeitarbeitslose bei der Gestaltung.

ASCHEBERG

von Von Tina Nitsche

, 20.05.2011
Langzeitarbeitslose erhalten Hilfe bei Bewerbungen

Lisa Hörst motiviert und unterstützt die Teilnehmer auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. Sie erstellt u.a. auch gemeinsam mit den Teilnehmern Bewerbungen.

Lisa Hörst sucht für einen Langzeitarbeitslosen eine Busverbindung raus. Er hat ein Vorstellungsgespräch. Ein Erfolg nicht nur für Lisa Hörsting, die gemeinsam mit ihm die Bewerbungsunterlagen fertig gemacht hat. Lisa Hörst arbeitet als Bewerbungsfachkraft im Bewerberforum des Havixbecker Modells.

Ihr Arbeitsplatz ist in der oberen Etage des evangelischen Gemeindehauses am Hoveloh 1 in Ascheberg. Hier haben Arbeitssuchende im SGB II Leistungsbezug die Möglichkeit die Rechner zu nutzen, die an der anderen Seite des Raumes aufgebaut sind, und dort ihre Bewerbungen zu schreiben. „Dabei ist Bewerbung nicht gleich Bewerbung“, erläutert Lisa Hörst und zieht zwei unterschiedlich farbige Mappen hervor. „Die Mappe sollte die Persönlichkeit des Bewerbers widerspiegeln, das fängt dann mit der Farbe der Mappe an und geht bis hin zur Aufmachung des Deckblattes“.

Was jedoch für alle Bewerber gleichermaßen gilt, bringt Lisa Hörst in wenigen Sätzen auf den Punkt: „Eselsohren, Rechtschreibfehler und nicht vollständige Unterlagen sind ein absolutes no go“. Weiterhin, so die Bewerbungsfachkraft, die auch als Konflikttrainerin arbeitet, empfiehlt es sich, die Bewerbung immer noch einmal von jemanden gegenlesen zu lassen. Im Gemeindehaus am Hoveloh übernimmt sie diese Aufgabe. Aber hier kommen nur Langzeitarbeitsuchende in den Genuss der Unterstützung. „Gleiches gilt allerdings auch für alle anderen Bewerber, die sollten einfach jemanden bitten einmal drüberzuschauen.“

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