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"Hier geht fast nichts mehr"

HERBERN Großer Ärger herrscht bei den Geschäftsleuten im neuen Herberner Gewerbegebiet am Südfeld: Von Samstag-Mittag bis zum Montag-Nachmittag standen die Telefone still. Ursache war ein Schaden im Telekom-Netz.

von Von Hubert Kramer

, 12.11.2007

Besonders betroffen war das Taxi-Unternehmen von Edeltraud Gänsemeier, Südfeld 16. "Hier geht fast nichts mehr", beklagte sich die Firmen-Chefin gestern Mittag gegenüber unserer Zeitung über den Netzanbieter, "das ist natürlich für uns und unsere Kunden eine ganz dumme Angelegenheit." In der Tat: Ein Taxi-Unternehmen, das nicht erreichbar ist, wird auch nicht gerufen. Umso schlimmer: "Wir haben schließlich Dialyse-Patienten zu fahren, die uns per Telefon bestellen, die wir aber jetzt nicht bedienen können."

Störung gemeldet

Über eine 0800-er-Service-Nummer der Telekom habe sie die Störung gemeldet, betonte Edeltraud Gänsemeier. Seitdem werde sie damit vertröstet, dass Techniker den Fehler suchten. Auch gestern Morgen brachten zwei weitere Anrufe der Herbernerin bei der Telekom keine Lösung des Problems.

Kabel-Schaden

Um die Dialyse-Patienten und weitere Kranke, die sich einer Chemo- oder Strahlungstherapie unterziehen, nicht im Regen stehen zu lassen, hat die Unternehmerin im Krankenhaus angerufen und gebeten, den Patienten ihre Handy-Nummer für den Taxi-Ruf durchzugeben. Erst am gestrigen Nachmittag funktionierten die Telefone in dem Gewerbegebiet wieder. Ein Sprecher der Telekom Düsseldorf bestätigte auf RN-Anfrage den Schaden. Maximal 150 Anschlüsse seien dadurch, dass Wasser in ein Verteilerkabel eingedrungen sei, außer Gefecht gesetzt worden. "Eine massive Beeinträchtigung" nannte der Sprecher den Vorfall. Einige Meter Kabel hätten ausgetauscht werden müssen.

Bei Gänsemeiers konnte ab 15.30 Uhr wieder vom Festnetz aus telefoniert werden. Bis 17 Uhr sollte der Schaden laut Telekom insgesamt behoben sein.

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