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Erzählung im modernen Gewand

ASCHEBERG Mischpult, Discolicht und Stroboskopblitze - noch von einigen Jahren wäre das in einem Gotteshaus undenkbar gewesen.

von Von Nicole Klein-Weiland

, 23.11.2007

Aber die Kirche geht mit der Zeit. Und so bekamen die "Lambertusspatzen" am Sonntag in der voll besetzen Pfarrkirche St. Lambertus Gelegenheit, eine Erzählung aus dem Alten Testament im modernen Gewand zu präsentieren.

Der Kinderchor hat die biblische Geschichte des Joseph mit einem gleichnamigen Musical unterhaltsam in Szene gesetzt, ihr Leben und Musik eingehaucht und in eine zeitgemäße Version gekleidet.

Anrührende Erzählung

Vor einem Bühnenbild, das in eine karge Wüste im Nahen Osten versetzte, boten die rund 80 Akteure unter Leitung von Andrea Thül-Reddig und Andrea Janning eine spannende und anrührende Erzählung über Geschwisterrivalität, das Erwachsenwerden, über die Kraft der Träume und das Verzeihen.

Joseph (Anna Kiskämper), einer von Jakobs zwölf Söhnen, kann Träume deuten und wird von seinen Brüdern verstoßen und an vorbeireisende Händler verkauft. Jahre später, Joseph ist inzwischen in Ägypten im Gefängnis gewesen, gewinnt er die Gunst des Pharaos und steigt zu einem mächtigen Beamten auf. Als eine Hungersnot die Brüder nach Ägypten führt, erkennen diese Joseph nicht. Nach einer Prüfung gibt sich der einst verstoßene Bruder zu erkennen, und die Familie ist wieder vereint.

Mitreißende Geschichte

Die mitreißende Geschichte wurde dem Publikum in einer Mischung aus Schauspiel und melodiösen Liedern in orientalischen Klangfarben näher gebracht. Begeleitet wurde der Chor dabei von Andrea Janning (Klavier), Miriam Borsch (Querflöte), Thorsten Floth (Saxophon) und Andreas Berg (E-Gitarre).

Tosender Applaus vom stehenden, begeisterten Publikum brauste im Anschluss an die Aufführung von "Joseph" durch das Kirchenschiff. "Ihr habt uns die Josephsgeschichte hautnah gebracht", lobte Pastor Alfons Homölle das klangvolle Engagement der "Lambertusspatzen".

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