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Diskussion um Fachkräftemangel mit Ursula von der Leyen

Forum Politik und Mittelstand

Der deutschen Wirtschaft droht ein wachsender Mangel von Fachkräften. Das war am Dienstag Thema beim 4. Forum Politik und Mittelstand der Kreishandwerkerschaft im Technologie-Zentrum der Handwerks-Bildungsstätten in Coesfeld. Ehrengast war Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen.

KREIS COESFELD

17.05.2011
Diskussion um Fachkräftemangel mit Ursula von der Leyen

Am Eingang zur KFZ-Werkstatt wurden Ministerin Ursula von der Leyen und MdB Karl Schiewerling (l.) vom Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dr. Michael Oelck (r.) und Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann empfangen.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, müssten alle Möglichkeiten genutzt werden: das riesige schlummernde Potential von Frauen, die frühe Förderung von Kindern und Jugendlichen, die Erfahrungen älterer und die qualifizierte Zuwanderung ausländischer Arbeitnehmer. Darüber waren sich die Teilnehmer einer von Norbert Tiemann moderierten Diskussionsrunde mit der Ministerin einig. 

Dies waren der Bundestagsabgeordnete und Sozialpolitiker Karl Schiewerling, der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dr. Michael Oelck, der Präsident der Handwerkskammer Münster Hans Rath und der stellvertretende Kreishandwerksmeister Ferdinand Limberg. Die Ministerin wie ihre Gastgeber betrachten den Fachkräftemangel als eine der gravierenden Herausforderungen in den nächsten Jahren für die deutsche Wirtschaft. 6,5 Millionen Fachkräfte, so Ursula von der Leyen, werden in 15 Jahren fehlen, wenn man nicht gegensteuere.

Vor der Podiumsdiskussion war die Ministerin von Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann und Michael Oelck durch die Ausbildungswerkstätten der Kreishandwerkerschaft geführt worden. Sie zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten und Angeboten und bezeichnete die Werkstätten als ein Musterbeispiel für das weltweit geschätzte duale Ausbildungssystem in Deutschland.

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