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Heimmacht Lüner SV - bleibt es dabei?

Fußball: Das soll auch am heutigen Samstag gegen Siegen so bleiben

LÜNEN Der brutale Kampf gegen den Abstieg ist eröffnet. Nur gut, dass der Lüner SV dafür schon in der vergangenen Saison reichlich Erfahrung sammeln konnte. Anstoß ist am Samstag (24. November) um 14.15 Uhr.

von Von Bernd Janning

, 23.11.2007

Verbandsliga 2 - Lüner SV - SF Siegen II Sa 14.15 - Nach dem peinlichen 1:4 am vergangenen Sonntag im Kellerduell beim VfL Schwerte steht für das Team um Spielertrainer Mark Bördeling Wiedergutmachung auf dem Programm. Mit einem Dreier können sich die Lüner (11. mit 16 Punkten) vor dem brisanten Lokalduell am nächsten Sonntag mit vier Zählern vom ersten der drei Abstiegsplätze absetzten. Für den Gastgeber spricht die lang ersehnte Heimstärke. Noch haben sie in ihrer Kampfbahn Schwansbell kein Spiel verloren, haben bei je drei Siegen und Unentschieden zwölf Punkte eingefahren. Auswärts ist der LSV dagegen Freiwild - oder zumindest zusammen mit Neuling Langscheid mit nur vier Zählern der schwächste Jäger. „In Schwerte sind wir von Beginn nicht ins Spiel gekommen, haben die Zweikämpfe nicht angenommen. Spielerisch mussten wir eigentlich besser sein, waren es aber nicht", ärgert sich Andre Brösch noch heute. Er ist 35 Jahre, Routinier und Kapitän, kennt die Belange. Und fügt hinzu: „Wir haben aber genug Selbstvertrauen, wissen, worum es geht. Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, dem ist nicht mehr zu helfen.“ Siegen (6. mit 23 Punkten) kommt nach den beiden Kantersiegen mit je 6:0 gegen Hordel und Langscheid mit breiter Brust nach Lünen. Ob der Lüner SV diese zeigen kann, ist fraglich. Ein halbes Dutzend Spieler fällt aus. Das Training am Donnerstag machten nur zwölf Mannen mit – darunter schon die zwei Torleute Robert Brochtrup und Matthias Szyczgiel.Löchrig wie ein KäseLöchrig wie ein Käse sieht die Abwehr aus. Aus dem Schwerte-Spiel fehlen die Manndecker David Faralich (Bänderdehnung) und Norbert Kaczmarek. Letzterer hat am Fußgelenk eine Prellung und an der Schulter Kapsel-Probleme. Klärung soll am 6. Dezember eine Kernspin-Untersuchung bringen.Spielertrainer Mark Bördeling, zuletzt, macht immer mehr seine alte Knöchelverletzung zu schaffen. Das sorgt für Probleme im Knie, schwächt den Oberschenkel. Routinier Brösch hatte zuletzt einen so dicken Zeh, dass der Fuß kaum noch in den Schuh kam. Eine Spritze verschaffte erste Linderung. Auch beim Lüner SV grassiert die Magen- und Darmgrippe. Aktuelle Opfer sind Abwehrmann Lukas Hulboy und die beiden Mittelfeldmänner Güney Kurt und Rafit Chaou. Für Coach Mark Bördeling zählt das alles nicht: „ Gegen die sehr guten und schnellen Siegener wird es seine sehr schwere Aufgabe. Dennoch bin ich, mit unserer Heimstärke im Rücken, guter Dinge.“

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