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Jugendliche bedienen sich an fremder Börse

Ermittlungserfolg

Der Verlockung des Geldes erlegen sind drei Jugendliche aus Heek. Alle drei – zwei Freunde im Alter von 14 Jahren und der 19-jährige große Bruder eines der beiden – konnten nicht der Versuchung widerstehen, sich an der Geldbörse einer 35-jährigen Heekerin zu bedienen.

HEEK

von von Sylvia Lüttich-Gür

, 01.06.2012

Die hatte nach Angaben der Polizei bereits im März im Ausgangsbereich eines Supermarktes ihr Portmonee liegen gelassen. Als ihr der Verlust auffiel, habe sie die EC-Karte, die sich ebenfalls darin befand, sofort sperren lassen. Einer der beiden 14-jährigen Jungen hatte das herrenlose Portmonee entdeckt. Anstatt es an der Kasse oder beim Fundamt abzugeben, hat er es eingesteckt. Seinen gleichaltrigen Freund zog er ins Vertrauen und teilte mit ihm das Bargeld. Um wieviel es sich dabei handelte, teilte die Polizei gestern nicht mit. In jedem Fall war die zur Verfügung stehende Summe schnell verbraucht und die Jungen warfen die für sie damit wertlos gewordene Börse weg – nicht ohne aber zuvor die EC-Karte heraus zu nehmen. Einer der beiden nahm die kleine Geldkarte mit sich nach Hause. Dort hat sie sein älterer Brüder (19) entdeckt. Er stellte den Jüngeren aber nicht etwa zur Rede, sondern steckte seinerseits die Karte ein und ging damit zum Bankautomaten. Statt Geld auszuspucken, zog der Automat die Karte am 18. Mai ein. Die Hausbank erhielt automatisch eine Nachricht von dem Versuch, Geld abzuheben, und sie informierte ihre Kundin – und später auch die Polizei. Wie die Ermittler jetzt den 19-Jährigen, seinen kleinen Bruder und dessen Freund identifizieren konnten, machten sie nicht öffentlich.

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