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Handball: TuS Ickern gefangen im Keller

ICKERN Die Handballer des TuS Ickern (13./5:13 Punkte) sind nach dem neunten Spieltag im Landesliga-Keller gefangen. Durch das 26:34 bei der HSG Unna-Lünern (3.) wurden die Ickerner vom Mitaufsteiger TV Ennigerloh (12./31:27 gegen den HC Heeren-Werve/2.) und fielen auf den vorletzten Rang zurück.

von Von Jens Lukas

, 11.11.2007

Nur gut, dass der HC Dortmund-Süd 2 (14./4:12) gegen Westfalia Hörde (10.) keine Punkte einsammeln konnte. Dann würde nämlich die "Rote Laterne" des Tabellenletzten in der Europastadt leuchten.

Am Sonntag, 18. November, kommt es nunmehr zum "Duell der Kellerkinder" in der Sporthalle an der B235. TuS-Coach Stephan Pade hatte den "Leidensgenossen" Dortmund-Süd 2 am Sonntag als Zaungast in der Wellinghofer Sporthalle unter die Lupe genommen.

Nach der Partie in Unna kündigte Pade für die kommende Trainingswoche eine harte Schelte für seine Mannschaft an: "Man muss nach einer Niederlage zwar nicht in tiefe Depression verfallen; aber wenn sich die Spieler nach dem Spiel nicht ärgern und direkt zur 'Tagesordnung' übergehen, ist das nicht richtig!"

Zudem hatte der TuS-Coach in der Schlussphase bei einem Rückstand von vier Toren das nötige Aufbäumen seiner Mannen vermisst, um das Ergebnis im erträglich Rahmen zu halten. Pade: "Die haben sich einfach ihrem Schicksal ergeben."

Sechs Tore zurück - auf drei verkürzt

In der ersten Halbzeit hatte Ickern einen schnellen Sechs-Tore-Rückstand bis auf drei Treffer Rückstand zur Pause verkürzt. Mit einem Doppelschlag direkt nach dem Wiederanpfiff zog Unna-Lünern auf 17:12 davon, hielt den Fünf-Tore-Vorsprung zunächst aufrecht und baute ihn gar bis zur Schluss-Sirene auf acht Treffer aus.

Keiner seiner Schützlinge habe eine Trefferquote von 50 Prozent oder mehr gehabt, bemängelte Trainer Pade. Bereits in der letzten Woche hatte der Übungsleiter beim 19:23 bei Westfalia Hörde eine mangelhafte Tor-Ausbeute gesehen, die einen Punktgewinn zunichte machte.

"Jetzt müssen Punkte her!", fordert der TuS-Fitmacher mit Blick auf die negative Tabellensituation. Hoffnung schöpft Stephan Pade aus der Tatsache, dass sein Team bis zum Ende der Hinrunde noch gegen drei aktuelle Abstiegskandidaten antritt: nach dem HC Dortmund-Süd 2 auch noch gegen den Lüner SV sowie den HSV Herbede.

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