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Spiel mit Licht und Schatten

Fotoolympiade

125 Teilnehmer beim Finale der Foto-Olympiade Lippeland nahmen Haltern und seine Umgebung am Samstag ganz besonders unter die Lupe.

HALTERN

von Von Silvia Wiethoff

, 29.05.2011
Spiel mit Licht und Schatten

Marcus Föcker aus Sythen ging am Samstag bei der Foto-Olympiade mit dem Team Dorsten an den Start.

Die Preisträger des Wettbewerbs der vergangenen vier Jahre gingen mit enormer Motivation auf Fotopirsch, denn nur die „Besten der Besten“ durften die Entdeckungsreise zwischen Fluss und Stadt antreten und dabei das Unbekannte im Bekannten aufspüren. Unter ihnen Marcus Föcker aus Sythen, der im vergangenen Jahr in Dorsten zu den Qualifikanten gehörte. „Fotografisch sind die Aufgaben sehr anspruchsvoll“, urteilte der 37-Jährige nach einem ersten Blick auf die Themenstellung. Zwischen 1) Altstadtflair bis 20) Sonnentanz am Fluss wurden der Kreativität und den handwerklichen Fähigkeiten der Fotografen tatsächlich keine Grenzen gesetzt. „Die Vorgabe der Reihenfolge darf man nicht unterschätzen“, erklärte Föcker. Die Teilnehmer durften die Themen nämlich nicht nach Lust und Laune abarbeiten. Sie mussten zum Beispiel erst die Begegnung mit den Römern suchen, um anschließend Seegeister und Feenzauber zu entdecken.

Wie viele seiner Konkurrenten hatte sich auch Marcus Föcker auf den Wettbewerb vorbereitet. „Ich war am Freitag bei den Seetagen. Außerdem habe ich die Lichtverhältnisse an bestimmten Orten geprüft“, verriet er. Seit zehn Jahren pflegt der Übersetzer für Englisch das Hobby Fotografie. Demnächst will er es zu einem nebenberuflichen Standbein ausbauen. Hans van Oyen, künstlerischer Leiter der Foto-Olympiade, war sich Samstag sicher, dass die Ergebnisse des Wettbewerbs ein sehr hohes Niveau erreichen werden. „Wir sind immer überrascht, wie kreativ und ungewöhnlich die Teilnehmer an die Aufgaben herangehen“, teilte er mit. Halterns Leiter der Stadtagentur Josef Löbbing freute sich über die tolle Werbung für die Vorzüge seiner Heimatstadt. „Die Gäste sind Multiplikatoren“, sagte er. Nicht nur für die Linse eines Fotografen soll sich Haltern von seiner besten Seite zeigen.

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