Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Laubgefäß war zu schwer

Lippramsdorf Eine Laubtonne wurde für zu schwer befunden und stehen gelassen. Die 75-jährige Ingeburg Kossmann ist von den Mitarbeitern des Baubetriebshofs sehr enttäuscht.

13.11.2007

Laubgefäß war zu schwer

<p>Ingeburg Kossmann füllt Laub in die Tonne. Steffe</p>

"Da habe ich mich zum ersten Mal richtig geärgert", empfängt mich die Lippramsdorferin schon in der Tür ihres schmucken Hauses am Waldweg in Eppendorf.

Der Ärger und die Enttäuschung sind der 75-Jährigen noch tags darauf anzusehen. "Ich habe mich noch nie bei der Stadt über etwas beschwert, aber das war mir dann doch zu viel."

Als vor Jahren in Haltern die Laubtonnen eingeführt wurden, hat Ingeburg Kossmann sich sofort eine gemietet und diese wurde bis letzten Montag auch immer geleert. Als sie jetzt aber die Tonne wieder zurück in den Garten ziehen wollte, stellte sie mit Erstaunen fest, dass die Tonne noch voll war.

Niemanden erreicht

"Zuerst habe ich es beim "Grünen Telefon" im Rathaus eine halbe Stunde versucht, aber niemanden erreicht". Dann klappte die Verbindung zum städtischen Baubetriebshof. Dort wurde Ingeburg Kossmann eröffnet, dass die Tonne dann wohl zu schwer gewesen sei, sie möchte doch das Gefäß zur Hälfte leeren, den Rest in Säcke füllen, die dann ausnahmsweise bei der kommenden Leerung mitgenommen würden. Entrüstet hat sich die Seniorin dann an ihren Sohn in Haltern gewandt, der nach einigem Hin und Her mit dem Baubetrieb eine Einigung erzielen konnte.

"Sehr nette und höfliche Mitarbeiter des Bauhofs kamen schon eine knappe halbe Stunde nach dem Telefonat meines Sohnes und haben meine Tonne und Laubgefäße von Nachbarn geleert. Meine Tonne haben sie mir freundlicherweise sogar zurückgeschoben." Ingeburg Kossmann ist darüber schon erleichtert, denn in ihrem Gefäß befindet sich überwiegend Laub von Straßenbäumen der Granatstraße, für das sie eigentlich eine "Laubrente" des Verursachers nehmen müsste. Holger Steffe

Lesen Sie jetzt