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Heinz David hat die Nase vorn

05.11.2007

Heinz David hat die Nase vorn

<p>Die Jugendlichen, hier mit ihren eigenen Tieren, hatten viel Spaß bei der Ausstellung. Es gab auch ein kleines Gehege, in dem die Vierbeiner frei herum laufen konnten. Rensinghoff</p>

Sythen "Die Kaninchenzucht ist keine Arbeit nur für alte Leute, sondern für die ganze Familie", betonte Bernhard Dransmann, Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins W 378. Bei der 28. Lokalschau am Wochenende präsentierten die 20 Kaninchenzüchter mit fünf Jugendlichen hinter der Gaststätte Sievert 154 Tiere aus elf verschiedenen Rassen.

Gesunde Tiere

Alle Kaninchen stammten aus diesem Jahr, angefangen von den kleinen Farbenzwergen mit 1000 Gramm bis hin zu den "Deutschen Widdern", die bis zu acht Kilogramm auf die Waage bringen. Einige werden verkauft, andere bei den Landes-, Bundes- und Europaschauen ausgestellt.

"Im Zoohandel werden die Kaninchen zu teuer verkauft", ärgerte sich Dransmann. Bei Züchtern seien die Rammler und Häsinnen viel günstiger. Außerdem könne man sicher sein, dass diese vollkommen gesund sind. Bei normaler Fütterung werden Kaninchen bis zu zehn Jahre alt, doch viele Laien überfüttern die kuscheligen Vierbeiner; diese Tiere verenden dann viel schneller.

Erster Vereinsmeister in diesem Jahr wurde Heinz David mit 484,5 Punkten. Er freute sich zusätzlich über die Auszeichnungen "erste Landesverbandsmedaille", "bestes Zuchtpaar", "beste Jungtiersammlung", "bestes Jungtier" und "Schausieger". Ihm dicht auf den Fersen folgte mit nur einem halben Zähler Abstand Christoph Mühlenbrock. Er erhielt zudem die zweite Landesverbandsmedaille. Das "beste Zeichnungstier" stellte Heinz Budde.

Die erste Kreisehrenmedaille des Kreises Recklinghausen ging an Bernhard Dransmann, Platz 2 sicherte sich die Zuchtgemeinschaft Trapp, die auch für den besten Rammler ausgezeichnet wurde, Drittplatzierte war Marina Trapp, die die beste Häsin präsentierte.

Beim Malwettbewerb am Samstag gab es sogar ein echtes Kaninchen mit Stall zu gewinnen. jel

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