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Edeka-Pläne für den Nordwall müssen eingedampft werden

Stadtentwicklungsausschuss

Der geplante Edeka-Markt am Nordwall soll in Länge und Höhe deutlich reduziert und eine durchgehende Grenzbebauung an Nordwall und Grabenstiege verhindert werden: Diesen Forderungen der CDU schloss sich der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig an.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer

, 18.05.2011
Edeka-Pläne für den Nordwall müssen eingedampft werden

So groß soll der Edeka-Markt am Nordwall nach dem Willen des Stadtentwicklungsausschusses nicht ausfallen. Die Ausmaße sollen deutlich kleiner ausfallen.

„Die in unserer Stadt vorherrschenden kleinstädtischen Strukturen sollten sich in der baulichen Gestaltung erkennbar wiederfinden“, sagte Bernhard Schulte (CDU). Gleiches gelte für den bisherigen ökologischen Charakter des Gesamtquartiers. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Aufstellungsbeschluss als Einleitung in ein Bebauungsplanverfahren vorzubereiten.

Heinrich Wiengarten (SPD) nahm die heftige Diskussion der vergangenen Wochen zum Anlass, Kritik und Selbstkritik zu üben: „Wir haben einen Fehler gemacht im Verfahrensablauf. Stadtentwicklungsplanung ist unsere Aufgabe. Das sind Hausaufgaben, die wir zu erledigen haben und nicht auf Investoren zu übertragen sind.“Man dürfe nicht reagieren, sondern müsse Investoren Planungsvorgaben machen. „Wir müssen einen Plan entwickeln und sagen: Was wollen wir eigentlich an dieser Stelle? Investoren müssen wissen, worauf sie sich einlassen.“

Auf den Einwand Bürgermeister Bodo Klimpels, die SPD sei an allem beteiligt gewesen und die Schuld nun auf die Verwaltung abzuladen, sei unredlich, antwortete Wiengarten, er habe sich und seine Fraktion ausdrücklich in die Kritik einbezogen. „Diesen Lernprozess habe ich in diesem Verfahren gemacht.“ Als „Schnellschuss“ wollte der Technische Beigeordnete Wolfgang Kiski die Vorstellung der umstrittenen Pläne nicht kategorisiert wissen. Man habe mit sechs Investoren gesprochen. Auch Wiengarten habe oft genug im Stadtentwicklungsausschuss den Satz vertreten: „Kein Plan kommt so raus, wie er reingeht.“ Man habe einen Diskussionsbeitrag mit den Investorenplänen geliefert, nun gehe es in das Bauleitplanverfahren.

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