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Habinghorsts Hoffnungsschimmer heißt WSV

VfB Habinghorst

Trauriger Abgesang oder doch Freudenklänge? Wenn der Fußball-Landesligist VfB Habinghorst am Sonntag, 29. Mai, beim TuS Stockum zum letzten Spieltag der Saison aufläuft, kann alles passieren. Klassenverbleib oder Abstieg in die Bezirksliga.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 27.05.2011
Habinghorsts Hoffnungsschimmer heißt WSV

Kapitän Gordon Schwarze will das VfB-Schiff auf Landesliga-Kurs halten.

Fußball-Landesliga 3 TuS Stockum - VfB Habinghorst Sonntag, 15 Uhr Beides ist möglich. Wie im letzten Jahr. Daraus sollte man nun positive Energie schöpfen, allerdings zunächst nur auf die eigene Leistung schauen. Im Klartext: Ein Sieg bei den Stockumern ist Pflicht. Alles andere kann der VfB nicht selbst beeinflussen. Die Hoffnung bleibt - wie 2010 - im Bochumer Raum. Der Hoffnungsschimmer diesmal heißt WSV Bochum.

Damals waren es die Weitmarer, die, obwohl es für sie um nichts mehr ging, gegen Kornharpen auf Sieg spielten. Die Bilder gleichen sich. Jetzt ist es der WSV Bochum, der einen Punkt in Eppendorf holen müsste, um der Truppe von Trainer Daniel Kuhn eine weitere Landesligasaison zu bescheren.WSV mit Sportsgeist?

Aber kann man damit rechnen? Der WSV wäre auch im Falle einer Niederlage, wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber dem VfB, nicht in Abstiegsgefahr. Kuhn: "Ich hoffe auf den Sportsgeist aller Beteiligten." Natürlich auch auf den eigenen.  Da steht natürlich im "Fahrtenbuch" zum Wittener Stadtteil Stockum: "Sieg". Aber wie? Nicht zuletzt der Trainer moniert: "Wir schießen einfach zu wenig Tore." Selbst beim 0:3 gegen den Favoriten TuS Heven war viel mehr machbar. Ob Patrick Podwysocki, der sich auf Grund seiner Sprintfähigkeit immer wieder in gute Positionen brachte. Oder Marcus Plarre, der den guten Keeper in einer Szene schön überlupfte, aber dessen Ball noch von der Linie gekratzt wurde. Von Daniel Seil ganz zu schweigen. Der Spieler selbst fasste sich ungläubig an den Kopf, als sein Kopfball aus guter Distanz, Richtung Eckfahne flog.Ohne Stolzenberg Die zweite Hälfte vom Vorsonntag sollte den Mut stärken. Wenn im ersten Abschnitt schon das Wort "Absteiger" auf der Tribüne fiel, zeigten Mannschaftskapitän Gordon Schwarze und seine Crew, dass sie ihr Landesliga-Schiff nicht so schnell aufgeben wollen. Andreas Stolzenberg wird am Sonntag nicht für den VfB auflaufen. Der akzeptierte, wie vor Wochen schon einmal, seine frühe Auswechslung (17.) wegen "Rotgefahr" nicht, marschierte schnurstracks in die Kabine und ward nicht mehr gesehen. Kuhn: "So ein Verhalten ist nicht in Ordnung."

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