Gute Geschäfte mit Müll: Marktführer Remondis wächst kräftig

Wer mal auf seine Mülltonnen guckt, der könnte dort den Firmennamen Remondis entdecken - der Konzern aus NRW ist mit großem Abstand Marktführer im deutschen Abfallgeschäft. Die Firma wächst kräftig - zum Missfallen der Konkurrenz.

, , 22.09.2018, 09:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Konkurrenten von Remondis - etwa kommunale Müllabfuhren und kleinere Mittelständler - fürchten schon seit langem eine zu starke Marktmacht des Branchenriesen aus NRW. Foto: Marcel Kusch

Konkurrenten von Remondis - etwa kommunale Müllabfuhren und kleinere Mittelständler - fürchten schon seit langem eine zu starke Marktmacht des Branchenriesen aus NRW. Foto: Marcel Kusch

Mit Müllabfuhren und Recycling hat Deutschlands größter Abfallkonzern Remondis im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld erlöst. Der Gesamtumsatz sei 2017 um 1,2 Milliarden Euro auf 7,3 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen aus Lünen (Nordrhein-Westfalen) mit.

Das ist ein Plus von rund 20 Prozent. Ein Teil davon geschah über Zukäufe. Auch Müllverbrennungen und andere Dienstleistungen bietet Remondis an. Die nicht börsennotierte Firma - ein Familienunternehmen mit rund 33.000 Mitarbeitern - macht keine konkreten Angaben zum Gewinn. In einer Pflichtmitteilung im Bundesanzeiger von Ende 2017 ist nur zu lesen, dass die Erträge in den ersten vier Monaten 2017 etwas gestiegen seien und sich diese Entwicklung wohl im Gesamtjahr fortsetzen werde.

Remondis ist ein Kunstname, er verweist auf die Kreislaufwirtschaft - „Re“ für zurück und „Mondis“ für Welt oder weltweit. Das Unternehmen ist mit großem Vorsprung Marktführer. Die Nummer 2 in Deutschland, Alba, kam 2016 auf einen Umsatz von vergleichsweise niedrigen 1,8 Milliarden Euro.

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