Grünstreifen in Brand geraten: Südkirchener Löschzug musste ausrücken

Flächenbrand

Wenn es heiß und trocken ist, dann reichen kleine Funken, um einen Brand auszulösen. Die Nordkirchener Feuerwehr musste am Sonntag einen brennenden Grünstreifen auf der Münsterstraße löschen.

Südkirchen

, 01.07.2019, 08:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grünstreifen in Brand geraten: Südkirchener Löschzug musste ausrücken

Flächenbrand an der Münsterstraße: Der Löschzug Südkirchen musste zu einem Einsatz ausrücken. © Feuerwehr

Es war gegen 14.30 Uhr am Sonntag, als der Alarm bei der Feuerwehr einging. Der Südkirchener Löschzug rückte zur Münsterstraße aus - dort brannte aus bisher ungeklärter Ursache ein Grünstreifen am Rande der Straße. Vermutlich, so formuliert es die Polizei, war aber eine weggeworfene Zigarette Auslöser für den Brand.

Laut Angaben der Feuerwehr waren rund 50 Quadratmeter Fläche von dem Brand betroffen, die Polzei schätzt die Fläche auf 30 Quadratmeter.

„Das Feuer wurde mit zwei C-Strahlrohren gelöscht und somit eine Ausbreitung auf ein angrenzendes Getreidefeld verhindert. Anschließend wurde die Einsatzstelle auf weitere Glutnester überprüft“, erklärt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Im Einsatz war der Löschzug Südkirchen mit zwei Löschfahrzeugen und 16 Feuerwehrleuten.

Während der Löscharbeiten wurde die Münsterstraße halbseitig gesperrt.

Vorsicht wegen Hitze und Trockenheit

Den Brand nimmt die Feuerwehr außerdem zum Anlass, eine Warnung auszusprechen: „Bei der anhaltenden Trockenheit können bereits Kleinigkeiten wie eine Glasscherbe ausreichen, um ein Feuer auszulösen. Bitte vermeiden Sie unbedingt das Herauswerfen von Zigaretten aus Fahrzeugen und das Rauchen in Wäldern. Der Flug des Glimmstängels lässt sich nicht kontrollieren und führt nicht selten zu ausgedehnten Vegetationsbränden. Ebenfalls sollte der Betrieb von Grills mit erhöhter Vorsicht erfolgen. Auch in Gärten kann das trockene Gras Feuer fangen und angrenzende Hecken und Sträucher in Brand setzen.“

Wer Brandgeruch wahrnimmt, sollte außerdem nciht zögern, und sich direkt an die Rettungleitstelle unter der Notrufnummer 112 wenden.

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