Giftige Raupen wieder aktiv

29.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Giftige Raupen wieder aktiv

Die langen Haare des Eichenprozessionsspinners sind sehr giftig. (a) © Bludau

Von Kevin Kallenbach

Dorsten. Der Eichenprozessionsspinner ist ein unangenehmer Falter. Als Raupe löst er nämlich mitunter schwere Allergien aus, denn seine Härchen sind sehr giftig. Bei Hautkontakt kann es zu starkem Juckreiz und heftigen Reaktionen kommen. Wie der Name schon vermuten lässt, kommen die Eichenprozessionsspinner größtenteils dort vor, wo es Eichen gibt. Dort beginnen die Raupen Mitte April zu schlüpfen. Die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners dauert aber auch schon einmal bis Mitte September.

In den vergangenen Jahren haben die Falter vermehrt ihre Eier auch an Eichen an Autobahnen abgelegt. Das ist gerade in den heißen Monaten sehr ärgerlich, da man dann meistens die Fenster runtergekurbelt. So können aber auch leicht die Härchen des Eichenprozessionsspinners vom Fahrtwind ins Auto und auf die Haut getragen werden. Für die Sicherheit der Autofahrer plant Straßen.NRW, fünf Tage lang mit Sprühfahrzeugen an der Autobahn 31 von morgens bis abends entlangzufahren und die Bäume mit einem bestimmten Mittel zu besprühen. Der Bazillus Thuringiensis soll nur die Eichenprozessionsspinner töten. Das in der Natur vorkommende Mittel ist ungefährlich für Menschen.

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