Gastgewerbe-Verband: Fast jeder vierte Betrieb denkt ans Aufgeben

Lockdown

Im Lockdown sieht es für die meisten gastronomischen Betriebe düster aus. Der Verband Dehoga teilt mit: 77 Prozent der Betriebe sehen sich bedroht, ein Viertel erwägt sogar die Aufgabe.

Düsseldorf

12.01.2021, 07:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Corona-Situation macht die Lage für viele Gastronomiebetriebe immer schwieriger. Noch ist nicht abzusehen, wann die Gastronomie wieder öffnen darf. Vorerst gilt die Verordnung bis Ende Januar.

Die Corona-Situation macht die Lage für viele Gastronomiebetriebe immer schwieriger. Noch ist nicht abzusehen, wann die Gastronomie wieder öffnen darf. Vorerst gilt die Verordnung bis Ende Januar. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Die Krisenstimmung im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe verschärft sich laut dem Branchenverband Dehoga weiter: 77 Prozent der Betriebe sehen laut einer verbandsinternen Umfrage demnach ihre Existenz aufgrund der Corona-Pandemie bedroht. 24,5 Prozent der Befragten erwägten sogar eine Aufgabe. An der bundesweiten Befragung hätten sich 1394 Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen beteiligt, so die Dehoga.

Novemberhilfen sind teils noch immer nicht angekommen

Wie der Landesverband am Montag mitteilte, stehen bei vielen Mitgliedern die sogenannten Novemberhilfen noch aus. „Gerade einmal 71,8 Prozent der gastgewerblichen Unternehmer in NRW (bundesweit: 68,1 Prozent) haben Abschlagszahlungen für die Novemberhilfen erhalten.“

„Die von uns herbeigesehnte Öffnung und Normalisierung ist erst einmal nicht abzusehen, deshalb bleibt es umso wichtiger, die Hilfen, so schnell, so passend und so unbürokratisch es geht, dort ankommen zu lassen, wo sie gebraucht werden, nämlich in den Betrieben“, sagte Dehoga-NRW-Präsident Bernd Niemeier.

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