Freiwillige Feuerwehr Nordkirchen ist vorbereitet auf Orkan-Böen von Tief „Sabine“

dzSturm

Das Tiefdruckgebiet „Sabine“ könnte sich am Sonntag zu einem Orkantief mit teilweise schweren Sturmböen entwickeln. So bereitet sich die Freiwillige Feuerwehr Nordkirchen darauf vor.

Nordkirchen

, 08.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum Wochenende haben die Wetterwarnungen für weite Teile des Landes zugenommen. Das Tief „Sabine“ droht, spätestens in der Nacht von Sonntag (9. Februar) auf Montag zum Orkan zu werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt davor, dass ab Sonntag von Nordwesten „lokal orkanartige Böen“ auftreten können.

Das bedeutet vor allem für die Feuerwehr- und Rettungskräfte: Alarmbereitschaft. Tobias Heitkamp, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Nordkirchen, erklärt, wie sich die Wehr auf solche besonderen Gefahrenlagen vorbereitet.

Ein besonderes Prozedere gebe es für die Nordkirchener Einsatzkräfte in dem Sinne auch bei sich abzeichnenden Gefahrenlagen nicht, wie Heitkamp auf Anfrage erklärt. „Wir sind auf solche Situationen immer vorbereitet“, macht er deutlich. Ein wichtiges Werkzeug für die Feuerwehrkräfte könnte am Sonntag und Montag wieder die Kettensäge werden, um auf die Straße gestürzte Bäume klein zu sägen. Zwei Stück pro Löschzug habe die Wehr, sagt Heitkamp.

Ansonsten seien die freiwilligen Retter in Bereitschaft, wie sonst auch. Sollte es zu unwetterbedingten Einsätzen kommen, alarmiere die Leitstelle unter dem Stichwort „Ausnahmezustand“, wie Tobias Heitkamp erklärt.

Die Löschzüge würden dann nach und nach die Einsätze abarbeiten. Der letzte Sturm-Einsatz war im März 2019, nachdem Sturmtief „Eberhard“ mehrere Bäume im Gemeindegebiet umwarf.

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