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Freitag-Demos für das Klima

12.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Freitag-Demos für das Klima

In vielen Städten demonstrieren Schüler für den Klimaschutz.mika baumeister

Dorsten. Ruth Nietzsche (18) hat mit ihren Mitschülerinnen aus dem 12. Jahrgang der Gesamtschule Wulfen Plakate gemalt. Für den Demo-Tag, zu dem die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, das ist die Initiatorin der „Fridays for Future-Bewegung“ (Freitage für die Zukunft) – auch am kommenden Freitag (15. März) wieder weltweit aufgerufen hat. „Wir haben das erstmals von unserer Schülervertretung aus organisiert. Von unserem Jahrgang nehmen jede Menge teil“, sagt Ruth Nietzsche. Einige Gesamtschüler gingen zu der Protestveranstaltung in Recklinghausen, andere zu der in Münster, Oberhausen, Düsseldorf oder auch in Bottrop. Dass diese Aktionen bewusst zur Unterrichtszeit stattfinden, stört manche Eltern. „Würden wir am schulfreien Samstag protestieren, dann juckt das doch keinen“, meint dagegen Ruth Nietzsche und rechtfertigt dieses Vorgehen mit dem dringenden Handlungsbedarf: Schließlich wolle man die Leute wachrütteln, dass es beim Klimaschutz kurz vor Zwölf sei. Die Lehrer haben die klare Anweisung, Schulpflichtverletzungen zu ahnden. Aber: Der Spagat zwischen dem Schulgesetz und dem Grundgesetz, das das Recht auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung gewährt, ist für sie nicht einfach.

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