Filmhuhn Sieglinde ist tot – Landgericht Kleve beschäftigt sich mit kuriosem Fall

Kuriose Verhandlung

Sieglinde ist tot. Sieglinde war ein Huhn – aber ein einigermaßen berühmtes. Ein Filmhuhn. Es spielte unter anderem in „Wendy“ und bei Stern TV mit. Sieglindes Tod beschäftigt jetzt das Gericht.

KLeve

19.11.2019, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Filmhuhn Sieglinde ist tot – Landgericht Kleve beschäftigt sich mit kuriosem Fall

Der Tod eines Filmhuhns beschäftigt das Landgericht Kleve in einer Berufungsverhandlung. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Der Tod eines für Film und Fernsehen geschulten Huhns namens Sieglinde beschäftigt das Landgericht Kleve. Das Tier wurde laut Gericht bei einem Spaziergang im Sommer 2017 in Weeze von einem Hund gejagt und getötet.

Wie viel ist ein Filmhuhn wert?

Die Eigentümerin des Huhns verlangt in dem Berufungsprozess an diesem Freitag von dem Eigentümer des Hundes 4000 Euro Schadenersatz. Zuvor hatte das Amtsgericht Geldern der Klägerin rund 300 Euro zugesprochen. Das reichte ihr aber nicht.

Sieglinde war speziell für Filmeinsätze ausgebildet. Laut Gericht hatte das Filmhuhn an Filmen wie „Wendy I“, „Drei Schwestern“, bei Stern TV und Terra X mitgewirkt.

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