Feuer bei Viehhandel in Südkirchen: Photovoltaikanlage brannte bei Venneker

Brand

Eine etwa zehn mal zehn Meter große Dachfläche brannte, als die Feuerwehr am Samstag am Einsatzort in Südkirchen eintraf. Unter der Photovoltaikanlage bei Venneker war ein Feuer ausgebrochen.

Nordkirchen

, 09.05.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Viehhandels Venneker in Südkichen hat am Samstag Feuer gefangen.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Viehhandels Venneker in Südkichen hat am Samstag Feuer gefangen. © Feuerwehr Nordkirchen

Ein Feuer ist am Samstagvormittag in einem Gebäude des Viehandels Venneker in Südkirchen ausgebrochen. Das hat die Nordkirchener Feuerwehr mitgeteilt. Sie wurde, so heißt es in einer Pressemitteilung, gegen 9.30 Uhr zu dem Einsatzort gerufen. In etwa einer Größe von zehn mal zehn Metern brannte doch die Dachfläche eines Gebäudes unterhalb einer Photovoltaikanlage.

Mitarbeiter versuchtes es mit Feuerlöschern

In dem Gebäudeteil ist unter anderen die Betriebswerkstatt des Betriebs untergebracht - aber auch ein Stall mit Bullen. Mitarbeiter der Firma bemerkten das Feuer, alarmierten die Feuerwehr und versuchten auch schon selbst, mit Feuerlöschern dagegen anzugehen, erklärt Tobias Heitkamp von der Nordkirchener Feuerwehr auf Anfrage der Redaktion. Allerdings hatten sie keinen Erfolg.

Die Wehrleute - die Löschzüge aus Nordkirchen, Südkirchen und Capelle sowie der aus Bork mit der Drehleiter und ein Rettungswagen waren zum Einsatzort geeilt - brachten das Feuer dann aber unter Kontrolle. „Kurz nachdem die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, brannte das Dach im Bereich der Werkstatt nach innen durch. Die Rauchentwicklung stellte zudem eine Gefahr für die im angrenzenden Teil untergebrachten Tiere dar“, heißt es in der Pressemitteilung.

Feuerwehr führt die Bullen aus dem Stall

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, wie Tobias Heitkamp erklärt. Auch keine Tiere. Die Bullen, die in dem Stall untergebracht waren, hatte die Feuerwehr frühzeitig aus dem Stall in einen Hänger geführt, sodass ihnen nichts passieren konnte. Am Mittag war das Feuer gelöscht.

„Das hätte schon ganz schön gefährlich werden können“, sagte Tobias Heitkamp. Dank der 51 Wehrleute, die insgesamt vor Ort waren, konnte das allerdings verhindert werden.

Die Brandursache steht noch nicht fest.

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