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Fabian Wenge: Von der Basis in die Bundesliga?

CASTROP-RAUXEL Fabian Wenge hat die heimischen Handball-Gefilde verlassen und geht seit Saisonbeginn für die B-Junioren des renommierten Tusem Essen auf das Parkett. Doch trotz des regelmäßigen Trainingsbetriebs in Essen bleibt er auch in der Heimat verwurzelt, unter anderem bei der Freiwilligen Feuerwehr Rauxel-Dorf.

von Von Jörg Laumann

, 22.11.2007
Fabian Wenge: Von der Basis in die Bundesliga?

Florian Wenge hat eine Leidenschaft, den Handballsport. Und den übt er auch erfolgreich aus - mit viel Biss.

Im Alter von sechs Jahren kam der heute mit den Eltern und Schwester Luisa in Frohlinde lebende Fabian Wenge zum Handballsport. Ein Nachbar, der bei der HSG Rauxel-Schwerin aktiv war, nahm den heute 15-Jährigen mit zum Training. Von da an trat Fabian für die HSG an, die er nach der C-Junioren-Saison 2006/07 verließ. "Ich wollte mich weiterentwickeln", erklärt er den Schritt.

Über die Familie von Mutter Sabine, die aus Essen stammt, kam ein Kontakt zum Tusem-Vorstand zustande. Fabian wurde zum Probetraining in der Jugendabteilung des Bundesligisten eingeladen.

Dort konnte er auf Anhieb überzeugen und wurde zunächst ins B2-Juniorenteam des Essener aufgenommen, das derzeit in der Kreisliga ungeschlagen auf dem ersten Platz steht. Mittlerweile kommt der Castrop-Rauxeler gelegentlich aber auch in der B1 zum Einsatz, die in der Verbandsliga antritt.

Die Chancen stehen günstig

Die Chancen, in der Spielzeit 2008/09 den Schritt zum Stammspieler in der ersten B-Junioren-Mannschaft zu schaffen, stehen durchaus günstig. Derzeit spielen zahlreiche Spieler des Jahrgangs 1991 in der Essener B1, die allesamt in der kommenden Spielzeit zu den A-Junioren aufrücken.

Fabian hingegen bleibt als 1992 geborener Akteur noch ein weiteres Jahr im B-Juniorenbereich. "Es wäre natürlich eine absolute Idealvorstellung, später den Sprung ins Bundesliga-Team zu schaffen", sagt der Nachwuchshandballer. Fest steht in jedem Fall, dass die Essener großen Wert auf Eigengewächse legen. Pro Jahrgang werden zwei Juniorenspieler an das erste Herrenteam herangeführt.

"Die Leute in Essen sind alle sehr nett", weiß Fabian zu berichten. "Das Training findet auf hohem Niveau statt." Angesichts der guten Perspektiven nimmt es der Frohlinder auch gerne in Kauf, viermal in der Woche mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Essen zu reisen.

Einmal die Woche ins Fitnessstudio

Einmal wöchentlich steht zudem weitere sportliche Betätigung im Fitnessstudio auf dem Plan. Kein Wunder, dass die Verbindung zum alten Verein nicht mehr wirklich intensiv ist. "Ein guter Freund von mir spielt noch bei der HSG", berichtet Fabian. "Wenn es der Terminkalender zulässt, sehe ich mir auch noch gelegentlich Spiele dort an."

Fester verwurzelt ist der Johannes-Rau-Realschüler hingegen in der Freiwilligen Feuerwehr Rauxel-Dorf, der er seit fünf Jahren angehört. Vater Gerald ist dort ebenfalls schon seit Jugendzeiten aktiv. So hält sich auch Fabian mindestens einmal im Monat einen Termin für die Feuerwehr frei. "Das macht immer noch sehr viel Spaß", sagt der 15-Jährige.

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