Trauriger Rekord: Europa knackt Hitzemarke im September

Klimakrise

Der vergangene Monat war der wärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen. Das veröffentlichte die US-Klimabehörde NOAA. Besonders warm war es weltweit in Europa, Asien und Südamerika.

Washington

15.10.2020, 12:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Spaziergängerin steht vor der untergehenden Sonne. Laut der US-Klimabehörde NOAA war der September 2020 der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Eine Spaziergängerin steht vor der untergehenden Sonne. Laut der US-Klimabehörde NOAA war der September 2020 der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. © picture alliance/dpa

Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA weltweit der wärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,97 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15 Grad gelegen, teilte die NOAA am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Damit übertraf der September 2020 die gleichen Monate der Jahre 2015 und 2016, die laut NOAA bisherigen Rekordhalter, um 0,02 Grad Celsius.

Klimaveränderung besonders in Europa zu spüren

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) unter anderem in Europa, Asien und Südamerika. Zuvor hatte bereits der europäische Copernicus-Klimawandeldienst mitgeteilt, dass der vergangene Monat auch seinen Berechnungen zufolge der weltweit wärmste September seit Beginn seiner Aufzeichnungen seit 1979 gewesen sei.

dpa

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