War es Brandstiftung? Ermittlungen im Fall des brennenden Boots laufen

Brennendes Motorboot

Ein Motorboot hat in der Nacht zu Donnerstag lichterloh gebrannt. Wie konnte es zu dem Feuer kommen? Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Südkirchen

, 04.10.2019, 17:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
War es Brandstiftung? Ermittlungen im Fall des brennenden Boots laufen

Die Brandstelle ist abgesperrt und wird von der Polizei untersucht. Ein in einer Einfahrt abgestelltes Motorboot hatte in der Nacht auf Donnerstag in Südkirchen Feuer gefangen. © Pascal Albert

Ein lauter Knall und dann schlagen die Flammen aus dem Boot: In der Nacht auf Donnerstag ist es in Südkirchen zu einem ungewöhnlichen Feuer gekommen.

Das in der Einfahrt eines Privathauses auf der Wagefeldstraße „geparkte“ Boot brannte gegen 4 Uhr, als die Feuerwehr mit den Löschzügen Südkirchen und Nordkirchen anrückte, lichterloh. Das Motorboot - und damit das Feuer - befand sich in unmittelbarer Nähe zu dem Wohnhaus. Die Feuerwehr konnte aber verhindern, dass das Feuer auf dieses übergriff. Verletzt wurde niemand.

Flammen drohten, auch aufs Wohnhaus überzugreifen

Die Bewohner des Hauses - mutmaßlich auch die Besitzer des Bootes - waren währenddessen nicht zu Hause, wie die Polizei einen Tag nach dem Einsatz auf Anfrage erklärt. Zur Höhe des Schadens und zur Ursache des Feuers kann sie noch nichts sagen. Der Brandort samt Boot ist zwar beschlagnahmt und abgesperrt. Untersuchungen haben aber derzeit noch nicht ergeben, was genau das Feuer ausgelöst hat.

Weil ein Wohnhaus betroffen war und damit Menschenleben in Gefahr gewesen sein könnten, ermittelt die Polizei im Straftatbestand der schweren Brandstiftung (Strafgesetzbuch Paragraph 306). Ob sich dieser Verdacht halten lässt, müssen aber die Untersuchungen vor Ort zeigen, wie die Polizeisprecherin Britta Venker betont. „In so einem Boot ist ja auch viel Technik verbaut.“

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