Erdbeben erschüttert Westgriechenland: Verletzte, Straßen- und Gebäudeschäden

Erdbeben

In der Nacht zum Samstag kam es im Westen Griechenlands zu einem Erdbeben. Das Epizentrum des Bebens lag nahe der Hafenstadt Igoumenitsa an der albanisch-griechischen Grenze.

Athen

21.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Griechenland ist immer wieder von Erdbeben betroffen, wie auf diesem Bild im Oktober 2018.

Griechenland ist immer wieder von Erdbeben betroffen, wie auf diesem Bild im Oktober 2018. © picture alliance/dpa

Ein Erdbeben hat in der Nacht zum Samstag den Westen Griechenlands erschüttert und dort viele Menschen aufgeschreckt. Das Epizentrum des Bebens lag nahe der Hafenstadt Igoumenitsa an der albanisch-griechischen Grenze. Es ereignete sich in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern und hatte eine Stärke von 5,6, wie das geodynamische Institut in Athen am Samstagmorgen mitteilte.

Nach Berichten griechischer Medien wurden zwei Menschen leicht verletzt. An mehreren Gebäuden seien leichte und mittlere Schäden entstanden. Zudem mussten einige Landstraßen wegen Erdrutschen gesperrt werden.

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