Einige Corona-Selbsttests bei dm vorerst nur online – auch Netto zieht nach

Coronavirus

Die Drogeriemarktkette dm startet mit dem Verkauf von Schnelltests für die Eigenanwendung. Wegen vorerst knapper Menge gibt es einige der Tests vorerst nicht in den Filialen.

Berlin

12.03.2021, 15:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Beim Selbsttest gilt: Nach dem Abstrich muss der Tupfer im Röhrchen gedreht und gedrückt werden, damit sich die Probe aus der Nase mit der Lösung vermischt.

Beim Selbsttest gilt: Nach dem Abstrich muss der Tupfer im Röhrchen gedreht und gedrückt werden, damit sich die Probe aus der Nase mit der Lösung vermischt. © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Die Nachfrage aus der Bevölkerung ist groß, das Angebot aber noch klein. Nachdem am Samstag der Discounter Aldi mit dem Verkauf erster Corona-Schnelltests für die Eigenanwendung in seinen Filialen in Deutschland begonnen hat, ziehen nun auch die dm-Märkte nach. Erste dieser Tests können seit Donnerstag auf der Drogeriemarkt-Homepage online erworben werden. In den Filialen gibt es sie allerdings noch nicht zu kaufen – denn die Verfügbarkeit ist dm zufolge vorerst begrenzt.

Vom Hersteller Boson seien inzwischen Tests angekommen, geprüft und als verkehrsfähig eingestuft worden, wird dm-Geschäftsführer Christoph Werner in einer Mitteilung zitiert. Mit dem Verkauf könne grundsätzlich gestartet werden. „Wir werden dies ausschließlich online tun, da die gelieferte Menge nicht ausreicht, um 2040 dm-Märkte angemessen versorgen zu können“, heißt es. Für den Verkauf dieses Produkts in den Filialen wurde noch kein genaues Datum für den Verkaufsstart genannt.

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Für das Sortiment in den Filialen und im Onlineshop hatte dm Anfang der Woche einen weiteren Selbsttest des Anbieters Hotgen für diesen Freitag in Aussicht gestellt. „Die Schnelltests werden einzeln verkauft, die Abgabemenge ist zunächst auf fünf Stück pro Einkauf begrenzt“, hieß es in einer dm-Mitteilung vom Montag. Der Verkaufspreis liege unter 5 Euro. Am Donnerstag­nachmittag teilte dm dann allerdings auf der eigenen Facebook-Seite mit, Selbsttests in den dm-Märkten würden voraussichtlich ab der kommenden Woche erhältlich sein – Liefer­verzögerungen vorbehalten.

Nur geringe Mengen zum Verkaufs­start der Corona-Schnelltests

Im Schnelltest-Marktsegment tummeln sich bereits zahlreiche Unternehmen. Auch die Drogerie­markt­kette Rossmann hat Boson-Tests im Sortiment. Die ersten Mengen der Corona-Schnelltests im Onlineshop seien aber nicht mehr verfügbar, heißt es auf der Homepage des Drogerie­marktes. In den Filialen werde aktuell noch nicht verkauft, man rechne aber mit einer stetigen Verbesserung der Versorgungs­situation.

Lidl hat den Verkauf von Boson-Tests ebenfalls begonnen, auch in geringen Mengen. Sie waren online ebenso schnell ausverkauft wie ein Präparat vom rheinland-pfälzischen Biotechnologie­unternehmen Aesku Diagnostics in Aldi-Filialen. Nachschub sei aber unterwegs. Ab dem 22. März will auch Netto erste Corona-Schnelltests vom Lieferanten Technomed für Laien in der Selbstanwendung anbieten. Um zu gewährleisten, dass möglichst viele Kunden einen Test bekommen, werde er laut Discounter­mitteilung direkt an der Kasse verkauft und koste pro Stück unter 5 Euro.

RND

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