Eine bunte Mischung

Pixelprojekt-Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet abbilden, ein Bildgedächtnis für das Revier aufbauen: Das war das Ziel des Pixelprojekts-Ruhrgebiet, das 2003 von 27 Fotografen gegründet wurde. Seitdem nimmt das Projekt jedes Jahr neue Fotoserien auf. Eine Auswahl der aktuellen Neuzugänge ist ab heute Abend im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zu sehen.

GELSENKIRCHEN

, 25.06.2014, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Bild der Serie »Von Ameisen und Sternkörpern - Wissenschaft und Forschung an der Ruhruniversität Bochum« von Jens Sundheim.

Ein Bild der Serie »Von Ameisen und Sternkörpern - Wissenschaft und Forschung an der Ruhruniversität Bochum« von Jens Sundheim.

Aktuelle Arbeiten gibt es genauso. Arnd Drifte zeigt, an welchen Orten die Ruhrgebietler sich besonders wohlfühlen.In Dortmund entstand die Serie „Dortmunder Schulhöfe“ von Cornela Wimmer. Sie bildet die Plätze ab, die Schülern zur Erholung dienen sollen, die jedoch oft wie trostlose Landschaften wirken.

Jens Sundheim zeigt die Ruhr-Universität Bochum als Ort der Zukunft. Geometrische Formen finden sich in seinen Bilder immer wieder. Die Fotos liefern spannende Ansichten, auf einem sieht es so aus, als würden bunte Bälle durch den Raum schweben.

23 Fotoserien von 20 Fotografen hat das Pixelprojekt neu aufgenommen. Die Ausstellung zeigt aus jeder Reihe ausgewählte Werke. Insgesamt sind es über 100. In diesem Jahr, so Projektleiter Peter Liedtke, beschäftigen sich viele Arbeiten mit dem Thema „Siedlung“. „Vielleicht ist es in der zunehmend globalisierten Welt eine Rückbesinnung auf unsere Nachbarschaft“, so Liedtke.

Die neuen Einzelteile fügen sich in die Sammlung ein, sodass nach und nach ein Gesamtbild des Ruhrgebiets entsteht. Neben der Präsentation findet Peter Liedtke es wichtig, die aktuellen Fotos in einer Schau zu zeigen, die jedem ermöglicht, die Originalaufnahmen kostenlos zu sehen. Nach der Eröffnung sind dann alle Werke im Netz zu finden.

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