Einbrüche in Kleingärten

13.06.2019, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten. Viele Menschen mieten sich einen Kleingarten, weil sie gerne Blumen anpflanzen und im Garten entspannen. Denn nicht jeder hat mitten in der Stadt einen eigenen Garten. In Dorsten gibt es insgesamt neun Kleingartensiedlungen, in denen man sich eine Fläche, Parzelle genannt, mieten kann.

Diese Kleingartensiedlungen liegen meistens etwas außerhalb der Innenstadt, denn es geht ja auch darum, seine Ruhe zu haben und dort zu entspannen. Weil die Kleingartensiedlungen so versteckt liegen, sind sie besonders interessant für Einbrecher. Die können dort nachts fast ungehindert auf Beutetour gehen, denn dann stehen die Siedlungen weitgehend leer. Viel zu holen gibt es in den meisten Kleingärten nicht. Die Diebe haben es zum Beispiel auf Gartengeräte oder elektronisches Werkzeug abgesehen. Die Beute verkaufen sie dann zum Beispiel bei Ebay oder auf dem Flohmarkt. Oft hinterlassen sie im Garten Chaos.

Gefasst werden die Diebe eher selten. Und die Kleingärtner haben auch nicht wirklich die Möglichkeit, sich zu wehren. Sie könnten ihren Garten in eine Festung verwandeln, aber wer will dann dort noch entspannen? Die Polizei empfiehlt den Gärtnern zum Beispiel, keine Wertsachen im Garten liegen zu lassen.