Blutiges Wochenende in Rheine: Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Gewalttaten

Tödlicher Streit und Messerstiche

Nach Gewalttaten in Rheine ermitteln zwei Mordkommissionen: In einer Diskothek kam es zu einem tödlichen Streit und unweit der Disko wurde ein Mann von Angreifern niedergestochen.

Rheine

16.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Blutiges Wochenende in Rheine: Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Gewalttaten

+++ Symbolfoto +++ © Uzay Yıldırım on Unsplash

Nach einem tödlichen Schlag gegen einen 25-Jährigen in einer Diskothek in Rheine sitzt ein Beschuldigter seit Montag in Untersuchungshaft. Laut gemeinsamer Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei erließ ein Richter Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Der 26-Jährige hatte den Schlag in einer ersten Vernehmung eingeräumt. „Warum es aber zum Streit kam, das ist noch offen und Teil unserer Ermittlungen“, sagte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape.

Der 26-jährige Mann aus Rheine hatte den 25-Jährigen am frühen Sonntagmorgen mit einem Faustschlag gegen den Kopf niedergestreckt. Das Opfer aus Rheine verlor das Bewusstsein und starb später im Krankenhaus. Eine Obduktion ergab als Todesursache eine Gehirnblutung in Folge der Gewalteinwirkung auf den Kopf.

Vier Festnahmen nach Bluttat

Unweit der Diskothek war es bereits in der Nacht zum Samstag zu einer Bluttat gekommen. Die Staatsanwaltschaft Münster hat nach einem brutalen Angriff auf einen 27-jährigen in Rheine gegen vier Tatverdächtige im Alter von 19 und 20 Jahren Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragt.

Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape berichtete, nach den ersten Ermittlungen sei eine ganze Gruppe junger Männer am Samstagmorgen in Rheine auf das Opfer zugestürmt und habe es „unvermittelt und wortlos geschlagen und getreten“. Außerdem sei der 27-Jährige durch Stiche schwer verletzt worden.

Die Täter flüchteten nach dem Geschehen. Doch konnten vier Tatverdächtige aufgrund einer guten Personenbeschreibung unmittelbar nach der Tat noch in der Innenstadt festgenommen werden, wie der Leiter der Münsteraner Mordkommission Thomas Götze berichtete.

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