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Ein Endspiel gegen den Abstieg

Tennis-Verbandsliga

Es knistert vor Spannung - für die Verbandsliga-Herren des Tennisclubs Rot-Weiß Schwerte wird am Wochenende die Frage beantwortet: Abstieg oder Klassenerhalt?

Schwerte

von Von Michael Dötsch

, 14.06.2012

Die Rot-Weißen haben gleich zwei Spiele vor der Brust: Am Samstag ab 14 Uhr wird die am 3. Juni wegen Regens ausgefallene Partie beim TC Rot-Weiß Geseke nachgeholt, während am Sonntag ab 10 Uhr das turnusmäßige Heimspiel zum Saisonfinale gegen den TV Erwitte auf dem Programm steht. Letztgenannte Partie spielt aber allenfalls noch eine Nebenrolle, denn über das Wohl und Wehe der Schwerter entscheidet die erste Partie des Wochenend-Doppelpacks bei den punktgleichen Gesekern.Große Anspannung Mannschaftsführer Oliver Manz bringt die Ausgangslage auf den Punkt: "Es ist ganz einfach: Wenn wir am Samstag verlieren, sind wir abgestiegen. Wenn wir gewinnen, bleiben wir drin."

Entsprechend groß ist die Anspannung, denn am Ende der Saison absteigen zu müssen, das wollen die Rot-Weißen unter allen Umständen vermeiden. "Das wäre eine sportliche Katastrophe", meint Manz. Denn ernsthaft gerechnet hatten die Schwerter vor Saisonbeginn nicht damit, um den Liga-Erhalt bangen zu müssen.Nicht zwei, sondern drei Absteiger Aber damals war man auch noch davon ausgegangen, dass der polnische Ex-Profi Olejniczak als neue Nummer eins zur Verfügung steht. Zudem klärte sich erst im Laufe der Saison, dass von den acht Mannschaften nicht nur zwei, sondern drei absteigen müssen. Eben jenen dritten Absteiger neben Löhne und Erwitte ermitteln die Teams aus Geseke und Schwerte im direkten Vergleich.Bestbesetzung gegen unbekannt

An den personellen Voraussetzungen soll es nicht scheitern, denn die Schwerter können ihre Bestbesetzung (Greif, Bollich, Faber, Manz, Bartsch und van Oel) ins Rennen schicken. Wen die Gastgeber aufbieten, das ist dagegen die große Unbekannte. Zwei Kroaten stehen auf der Geseker Spielermeldeliste, Top-Mann Ivor Erzisnik absolvierte aber bisher nur zwei von fünf Spielen. "Wenn sie alles aufbieten, was sie haben, dann wird es hart", rechnet Manz mit einem spannenden Verlauf. Das heißt aber auch: Nicht in Bestbesetzung, ist Geseke eine machbare Aufgabe für die Schwerter.

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