Drohnen-Förderprogramm soll Rehkitze vor dem „Mäh-Tod“ retten

Tierschutz

Zahlreiche Reh-Kitze werden jedes Jahr durch Mähdrescher getötet. Das NRW-Landwirtschaftsministerium will das durch Drohnen mit Wärmebildkameras verhindern.

Düsseldorf

29.01.2021, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drohnen-Förderprogramm soll Rehkitze vor dem „Mäh-Tod“ retten

© picture alliance/dpa/Wildtierrettung

Sie sind klein und schutzlos und verharren instinktiv am Boden, wenn Gefahr droht - auf diese Weise sterben Jahr für Jahr viele Rehkitze den „Mäh-Tod“. Mit einem neuen Förderprogramm für Drohnen mit Wärmebildkameras will das nordrhein-westfälische Umweltministerium dagegen angehen.

200.000 Euro stünden bereit, damit Drohnen mit Echtbildübertragung und Wärmebildkameras angeschafft werden könnten, teilte das Ministerium am Donnerstag in Düsseldorf mit. Das neue Programm richte sich gezielt an die Kreisjägerschaften in NRW.

Die Zuwendung betrage maximal 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Anträge können schriftlich an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Recklinghausen gestellt werden. Auf der Homepage sind auch Antragsformulare zu finden.

dpa

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