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Zwei weitere EHEC-Fälle im Dortmunder Klinikum

Neue Verdachtsfälle

Im Dortmunder Klinikum gibt es zwei weitere EHEC-Fälle. Von dem aggressiven Darmkeim sind zwei Frauen aus Lünen betroffen. Darüber hinaus wurden zwei weitere Verdachtsfälle wurden ins Kliniikzentrum Nord eingeliefert.

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 26.05.2011
Zwei weitere EHEC-Fälle im Dortmunder Klinikum

EHEC-Untersuchungen: Experten suchen fieberhaft nach der Quelle - bislang ergebnislos.

Eine der beiden Frauen aus Lünen, 72 Jahre alt,  wurde am Mittwoch im Klinikum aufgenommen und am Donnerstag bereits wieder mit gutem Allgemeinzustand entlassen. Sie hatte es nicht so schwer erwischt. Die zweite Frau, 42 Jahre alt, wurde vom Marienhospital überwiesen.  Sie ist schwerer erkrankt, liegt auf der Intensivstation und  wird mit  Plasmapherese behandelt. Das heißt, der gesamte Plasma-Anteil im Blut wird ausgetauscht.´Der Zustand der Frau ist stabil.  

Ob es sich bei den beiden Verdachtsfällen im Klinikumzentrum Nord tatsächlich um den EHEC-Erreger handelt, ist erst in 48 Stunden klar. Betroffen ist eine 72-jährige Frau aus Dortmund und eine 41-Jährige, die aus Bochum übernommen wurde, weil es dort nicht genug Betten gibt. Bereits seit der Nacht zu Dienstag liegt eine am EHEC-Keim erkrankte 48-jährige Frau im Klinikum. Auch sie ist schwersterkrankt, ihr Zustand aber weiterhin stabil.

Derweil haben sich auf den Aufruf des Klinikums, Blut zu spenden, bereits zahlreiche Dortmunder gemeldet. Es wird aber noch mehr Blut gebraucht.  Pro Patient werden mindestens 30 Liter Plasma für die Plasmaphrese  benötigt. Wer bereit ist, Blut zu spenden, kann sich bei der Blutbank des Klinikums melden unter Telefon (0231) 953 199 99. Das Klinikum weist darauf hin, dass Patienten, die an Durchfällen leiden, immer zuerst den Hausarzt aufsuchen sollen. Dieser entscheidet dann, wie die weitere Behandlung erfolgt. 

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