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Volle Fahrt voraus

06.11.2007

Die Salamon AG, unabhängiger Initiator von Schiffsbeteiligungen, ist weiter auf Erfolgskurs. Das Emissionshaus hat bei einer koreanischen Werft vier große Frachter (180 000-Tonnen-Klasse) bestellt und ließ sich eine Option auf den Bau von zwei weiteren Schiffen einräumen. Damit fahren bald 17 Schiffe mit zwei Mio. Tonnen Tragfähigkeit für die Salamnon AG.

Das Investitionsvolumen beträgt über 540 Mio. US-Dollar. Es ist das größte Projekt in der noch jungen Firmengeschichte, die 2002 in Dortmund begann. Die Ausmaße der Frachter, in denen Erz und Kohle transportiert wird, sind enorm: Sie sind 292 Meter lang, 45 Meter breit, bei einem Tiefgang von 18,2 Metern.

Die Salamon AG profitiert vom unbändigen Rohstoffhunger Chinas. Die Erzimporte des Landes etwa seien seit 2004 um 53 Prozent gestiegen, erläutert Vorstandssprecher Christian Salamon (Foto), ein Cousin des bekannten "Tankerkönigs" Jürgen Salamon (Dr. Peters Gruppe). "Die Chinesen sind heute mit großem Abstand die größten Stahlproduzenten der Welt und für ihr weiteres Wachstum brauchen sie vor allem Erz und Koks."

Rohstoffe, die aus Südafrika, Brasilien und Australien kommen. Und so wundert es nicht, dass drei der von der Salamon AG bestellten Schiffe bereits drei Jahre vor ihrer Auslieferung an eine große Reederei aus Südafrika und an eine Bergwerksgesellschaft aus Australien vermietet worden sind. Letztere gehört zu den vier großen Rohstoffanbietern der Welt und hat mit über zehn Mrd. Dollar Gewinn im letzten Jahr prächtig am asiatischen Wirtschaftswunder verdient.

Ein Frachter kostet rund 93 Mio. $. Der Bau dauert ein Jahr. Das erste Schiff wird im Oktober 2009 in Fahrt gesetzt. Bis Ende 2010 kommen die "Schwestern" zur Auslieferung. ar www.salamon-ag.de

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