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Prägende Landschaften

Was haben Künstler aus Dortmund, Kattowitz und Nordfrankreich gemein?

26.11.2007

Sie alle wohnen in ehemaligen Regionen der Schwerindustrie und des Bergbaus - ein Erbe, das ihre künstlerische Arbeit, zumindest aber sie selbst geprägt hat. Im Projekt "C.O.A.L", einem der wenigen von der EU geförderten Kulturprojekte, kommen sie zusammen, lernen die Heimat der anderen kennen - und zeigen die Ergebnisse in einer Wanderausstellung, die Ende August auch auf der Kokerei Hansa Station macht. Zurzeit sind zwölf Künstler zu Gast in Dortmund - von Tänzern und Installationskünstlern über Fotografen bis zu Klangkünstlern. "Das Ruhrgebiet inspiriert mich", sagt etwa Ireneusz Borowski aus Kattowitz, "ich beobachte den Wandel der Industrie und der Mentalität". Der Linolschnitt-Künstler studiert an der Akademie der feinen Künste in Kattowitz und hat gemeinsam mit seinen Künstler-Kollegen in der vergangenen Woche Zechen und Halden von Oberhausen bis Dortmund besucht.

"Für uns ist es schon selbstverständlich, durch stillgelegte Zechen zu laufen und Kultur darin zu finden", sagt Projekt-Initiatorin Uta C. Schmidt vom Kulturhaus NeuAsseln, "in Polen sind die Anlagen teils noch in Betrieb, und in Frankreich gibt es sie gar nicht mehr." Umso erstaunter waren die Gäste, wie im Ruhrgebiet mit dem Industrie-Erbe umgegangen wird.

Im Dezember geht es für die sechs Dortmunder Teilnehmer der Kunsthorten-Gruppe (Gudrun Kattke, Silvia Liebig, Richard Ortmann, Christian Psyk, Ralf R. Wassermann, Thomas Wucherpfennig) nach Frankreich und nach Polen. pin

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