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Polizei prüft weitere Berghofen-Überfälle

Ermittlungen

Der brutale Überfall auf ein Ehepaar am Feuervogelweg in Berghofen erinnert an ähnliche Taten in der Nähe des Tatorts. Jetzt prüft die Polizei Zusammenhänge zwischen den Fällen.

BERGHOFEN

20.05.2011

Bei dem Überfall im Feuervogelweg war ein Ehepaar in seinem Haus überfallen worden. Die Täter fesselten die Eheleute, hilflos mussten sie mitansehen, wie die Räuber die Wohnung durchsuchten.

  • Im März 2010 täuschte ein bewaffneter Unbekannter innerhalb von 90 Minuten an zwei Häusern im Nerzweg und im Bernsteinweg eine Paket-Anlieferung vor. Mit einer Schreckschusspistole feuerte er Schüsse ab – die Opfer wehrten sich, der Täter entkam ohne Beute. Bis heute ist seine Identität unbekannt.
  • Am 6. Mai 2011 versuchten es drei Täter ebenfalls mit der Paket-Masche. Auch sie waren bewaffnet. Ihre Opfer: Zwei 41 und 83 Jahre alte Männer. Dabei kam es zu einem Gerangel – die aus Bulgarien stammenden Räuber mussten flüchten. Die Polizei konnte sie in Witten festnehmen.

Nach dem jüngsten Fall am Dienstagabend (17.5.) am Feuervogelweg, bei dem die zwei Täter ebenfalls skrupellos vorgegangen waren und osteuropäisch ausgesehen haben sollen, stellt sich diese Fragen: Ist Berghofen nur zufällig der Tatort für diese vier Fälle oder gibt es einen Zusammenhang? Ist diese brutale Vorgehensweise der bewaffneten Täter eine in dubiosen Kreisen unterrichtete Methode, um an Bargeld oder Schmuck zu kommen? „Unsere Ermittler prüfen das“, antwortet Polizeisprecher Peter Schulz. Wer kein Paket oder keinen Besuch erwartet, sollte also vor dem Öffnen der Tür Vorsicht walten lassen, um sich selbst zu schützen.

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