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Mutter erhält Chance

02.11.2007

Es war die Entscheidung, die sie sich so sehnlich gewünscht hat: Sieben Monate nach einer Art Amoklauf an der S-Bahn-Haltestelle "Germania" ist eine 28-jährige Frau aus Dortmund am Freitag wieder aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen worden. Das Schwurgericht hat die Unterbringung zwar angeordnet, die Vollstreckung aber zur Bewährung ausgesetzt.

Wie berichtet hatte die Mutter einer kleinen Tochter im April zwei Männer mit einem Messer attackiert. Die 28-Jährige fühlte sich verfolgt, litt unter bizarren Wahnvorstellungen. Selbst im Krankenhaus hatte sie Todesangst. Dort biss sie die Infusionsschläuche durch, weil sie dachte, dass man sie vergiften wolle. Inzwischen ist die ehemalige Studentin aber wieder völlig ruhig. Sie lässt sich behandeln, nimmt Medikamente. Was sie nach ihrer Entlassung auch fortsetzen muss. Ansonsten droht ihr die sofortige Rückkehr in die geschlossene Psychiatrie. Für die Tat selbst konnte die Frau nicht bestraft werden - wegen ihrer Psychose galt sie als schuldunfähig. jh

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