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Kopfnoten sind wie Pickel

DORTMUND "Kopfnoten sind wie Pickel“: Die einmütige Ablehnung stand schon vor der Landesdelegiertenkonferenz der Schülervertretungen. Und die hatte angesichts des Reizthemas dieses Mal Rekordzulauf zu verzeichnen.

von Von Britta Linnhoff

, 25.11.2007

Rund 160 Delegierte versammelten sich am Samstag in der Gesamtschule Gartenstadt. Und allesamt „hoch motiviert“, wie Landessschülersprecher Holger Wenzel betont: „Es war total top“. Und so gab es reichlich Ideen, wie man den Kopfnoten den Kampf ansagen will. „Wirklich was Großes soll es werden“, sagt Wenzel, und kündigt dieses für den Januar an, dann, wenn zum ersten Mal wieder Noten fürs Arbeits- und Sozialverhalten auf den Zeugnissen stehen. Demonstrationen, Plakate, symbolische Kopfnoten für die Landesregierung und Zeugniskopien, die per Luftballon in die Luft gehen. Nun ist es an den Bezirksschülervertretungen, Konkretes auf die Beine zu stellen.

Großer Konsens auch bei einem weitere Thema: Unter dem Motto „Länger pennen – besser lernen“ stimmte die Landesschülervertretung mit über 90 Prozent der Stimmen für den „Antrag für ganz Ausgeschlafene“, für einen späteren Schulbeginn, zwischen 8.30 und 10 Uhr.

Beim aktuellen Thema „Gewalt an Schulen“ forderten die Jugendlichen den Einsatz von Sozialpädagogen und Psychologen an Schulen. Zudem müsse Integration bewusster betrieben werden und Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Zivilcourage gestärkt werden: Wenn sich niemand ausgeschlossen fühle, dann drehe auch niemand durch.

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