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Hinter dem Horizont

23.11.2007

"Die Suche nach dem Bild ist entscheidend." Maler und Graphiker Reiner Gerke begreift Kunst als Forschungsprozess. Er akzeptiert keine Grenzen, entwickelt immer neue Möglichkeiten. 'Kunst muss' sind verbotene Worte.

Die Ausstellung in der Galerie des "Fletch Bizzel" belegt Gerkes Herangehensweise: Seine ungewöhnlichen Linoldrucke wirken wie gemalt und statt Leinwand oder Papier verwendet er Aluminium. "Das Spannende ist das Bemühen und Ringen ums Bild", beschreibt Gerke. "Die Farbe hält kaum auf dem glatten Aluminium." So muss der Künstler immer neue Schichten auftragen und neue Methoden finden.

30 Bilder und Installationen hängen im Café und Saal des Fletch Bizzel. "Man muss kein Kunsthistoriker sein oder unbedingt Gerkes Technik kennen, um einen Zugang zu den Bildern zu bekommen: Man muss sich auf jedes einzelne Einlassen", so Liane Laumann vom Fletch Bizzel.

Antiquar Akki Schröder begleitet Gerkes Schaffen mit kritischen Fragen, die den Künstler zu neuen Ideen inspirieren.

Er wird bei der Eröffnung am Sonntag (25. 11.) die Einführungsrede halten. Schröder beschreibt seinen immer forschenden Freund mit einem Zitat: "Hinter dem Horizont geht's weiter." cl

Vernissage um 18 Uhr im Fletch Bizzel, Humboldtstraße 45. Musikalisches Programm: Gitarre und Gesang von Hermann Schiefer. Die Ausstellung ist bis zum 13. 1., werktags von 15 bis 18 Uhr und zu Veranstaltungen zu sehen.

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