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Glühwein schmeckt immer

Mit der gestrigen Eröffnung des Weihnachtsmarkts zeigte Kreide auf Tafel: Glühwein ist teurer geworden. Von 1,50 Euro im Vorjahr kletterte der Preis um 33 Prozent auf 2 Euro.

22.11.2007

"Und nicht ein Standbesucher hat uns überhaupt darauf angesprochen", freut sich Gaby Isken (1. Foto) von Rudolf's Grog-Bar an der Reinoldikirche. 15 Jahre sei der Preis mit 3 Mark und später 1,50 Euro stabil geblieben, während alle anderen Produkte, Lebensmittel, Strom, Wasser und Personal teurer geworden seien.

"Nach der Mehrwertsteuererhöhung kam der Punkt, an dem es nicht mehr anders ging", so die 55-Jährige. Außerdem seien andere Weihnachtsmärkte im Ruhrgebiet mit Glühweinpreisen von 2 Euro schon vor vier bis fünf Jahren vorgeprescht.

Statt einer Preiserhöhung der kleinen Schritte verfolgt Isken das Ziel einer einmaligen Erhöhung des Preises, der dafür aber für die nächsten Jahre stabil bleiben soll.

 

Juliane Dittmar

(2. Foto, 25) hat von der Erhöhung und der damit verbundenen Diskussion ohnehin nichts mitbekommen. "Ich studiere in Leipzig, bin nur noch selten in Dortmund." Die Runde Glühwein hat ihr Mutter Renate, Aplerbecker Mark, gesponsert.

 

Auch

Dr. Klaus Becker

( 3. Foto, 75) aus Wetter kennt sich in diesem Punkt nicht aus. "Von einer Preiserhöhung weiß ich nix, den Glühwein hat meine Frau bezahlt", lacht er und stößt trotz milder Temperaturen um die 13 Grad mit ihr an. Ist es dazu nicht viel zu warm? "Nein, man sieht doch den Atem vor Augen", scherzt er und haucht sich in die Hand.

 

 

 

 

Sabine Borgelt

(5. Foto, 45) und ihre Freundin sehen das ähnlich. "Glühwein gehört zum Weihnachtsmarkt dazu" und so selten, wie sie welchen tränken, "verschmerzen wir das mal". bel

 

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