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Frequence Festival steigt am Samstag

HipHop im Keuning-Haus

Mit Karohemd und Vollbart sieht Thomas Tischler (58) auf den ersten Blick nicht wie ein HipHop-Pate aus. Ist er aber. Gemeinsam mit seinem Sohn Max organisiert er das „Frequence-Festival“, Dortmunds größte Rap-Party. Entstanden ist sie aus einer fixen Idee. [mit Videos]

DORTMUND

von Von Eike Risto

, 30.05.2011

„Ey Alter, organisier’ uns mal ’nen Jam!“ Mit diesem Satz fing im Februar 2008 alles an. Tischlers Sohn Max (21) ist Mitglied der Dortmunder HipHop Formation „ABM Crew“. Die hatten genug davon, immer nur in Jugendzentren aufzutreten, etwas Größeres sollte her. Gar nicht so einfach in der nur lose organisierten Dortmunder Szene.

„Eigentlich hatte ich damals keinen Zugang zu HipHop, aber mit Organisation kenne ich mich als Architekt und Bauleiter aus“, sagt Thomas Tischler. Also beschlossen Vater und Sohn, gemeinsam ein eigenes Event aus der Taufe zu heben. Größtes Hindernis war die Suche nach einer geeigneten Location. Nach vielen Anfragen und reichlich hin und her fand das erste Frequence-Festival schließlich im November 2008 in einer türkischen Hochzeitshalle in Aplerbeck statt. Das zweite Festival steigt sehr viel zentraler: Als Veranstaltungsort konnte in diesem Jahr das Dietrich-Keuning-Haus gewonnen werden. Und auch die Liste der auftretenden Künstler kann sich sehen lassen: Die Orsons, Aphroe, Morlockk Dilemma, Damion Davis, Creutzfeld & Jacob und viele andere klangvolle Namen aus der deutschen Szene. Max und seine Crew sind auch wieder dabei. Als Headliner konnte das legendäre New Yorker Rap-Duo Beatnuts verpflichtet werden. 45 ehrenamtliche Helfer sorgen in den Bereichen Security, Erste-Hilfe und Catering für einen reibungslosen Ablauf.

Tickets und Zeiten
Karten für das Frequence-Festival am Samstag (4.6.) können noch bis Donnerstag zum Vorverkaufspreis von 20 Euro im Dietrich-Keuning-Haus und im Hang Out Graffitistore, Gnadenort 6, erworben werden. Tickets an der Abendkasse kosten 24 Euro. Einlass ist um 17 Uhr.

Bisher ist die Organisation des Festivals nur ein Hobby, in Zukunft soll aber mehr daraus werden. Sohn Max hat eine eigene Veranstaltungsagentur gegründet, mit der er regelmäßige Konzerte und Rap-Battles veranstalten will. Beim Frequence-Festival laufen so lange noch alle Fäden beim „Alten“ zusammen: „Ich sitze mit fünf Jungs im Büro und telefoniere mit den Künstlern. Die haben gar keine Ahnung, was für ein alter Sack am anderen Ende sitzt. Für die Jungs ist das jedes Mal ein Riesenspaß.“ Einige der HipHop-Stars beim Festival in Dortmund:

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