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Dortmunder HUS-Kranke war in Hamburg

EHEC-Situation

Das städtische Gesundheitsamt hat am Montagnachmittag einen Überblick zur EHEC-Situation in Dortmund gegeben: Es gibt drei HUS-Patienten, außerdem fünf EHEC-Verdachtsfälle. Klar ist: Die einzige Dortmunderin mit HUS war vor kurzem in Hamburg.

DORTMUND

30.05.2011
Dortmunder HUS-Kranke war in Hamburg

EHEC-Bakterien unter einem Mikroskop.

Die Recherche des Gesundheitsamtes ergab, dass sich die 55-jährige Patientin Mitte Mai für einige Tage in Hamburg aufhielt. Fest steht zudem, dass sie dort auch Salat gegessen hat.

Insgesamt betreut das Klinikum Dortmund jetzt drei Patientinnen mit HUS. Zwei von ihnen stammen aus dem Dortmunder Umland. Eine Patientin konnte bereits von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt werden. Darüber hinaus befinden sich fünf Patienten mit Verdacht auf eine EHEC-Infektion in stationärer Behandlung im Klinikum.Hierbei handelt es sich um vier Dortmunder Bürger und eine auswärtige Person. In allen Fällen laufen die Laboruntersuchungen noch. Mit den Ergebnissen wird am kommenden Mittwoch gerechnet.

Die bisherigen Ermittlungen weisen darauf hin, dass die meisten der erkrankten Dortmunder offensichtlich einen Kontakt oder Aufenthalt in Norddeutschland hatten. Die Vermutung liegt nahe, dass die Dortmunder EHEC-Erkrankungen dort ihren Ursprung haben könnten. Das Gesundheitsamt betont, dass trotz der vermehrt auftretenden Krankheitsfälle keinerlei Grund zur Beunruhigung besteht. Wer alle Hinweise und Hygieneregeln beachtet, kann sich wirkungsvoll vor einer Ansteckung schützen.

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