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DEW21: Fusion ist denkbar

DORTMUND Eine Fusion zwischen DEW21, den Stadtwerken Bochum und Gelsenwasser ist eine Option für die Zukunft, damit das Trio besser gewappnet ist für den verstärkten Wettbewerbsdruck im Strom-, Gas- und Wassersektor.

von Von Bettina KIwitt

, 16.11.2007
DEW21: Fusion ist denkbar

Für DEW21-Chef Helmut Engelhardt ist eine Fusion mit den Stadtwerken Bochum und Gelsenwasser eine Option.

Das ließ DEW-Chef Helmut Engelhardt im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten durchblicken. Er sagte, dass die geplante verstärkte Zusammenarbeit der drei „bis zu einer Fusion gehen könnte.“ Die Überlegungen seien aber ein völlig „ergebnisoffener Prozess“. „Wir werden größten Wert darauf legen, dass sich alle Seiten die Zeit nehmen, um die beste Lösung zu finden.“

Keine betriebsbedingten Kündigungen

Beim Wort Fusion dürfte manchem der rund 1100 Mitarbeiter bei DEW21 mulmig werden, denn die Assoziation von „Synergieeffekten“, die zum Arbeitsplatzabbau führen, liegt nahe. Doch Engelhardt beruhigt: „Es entspricht nicht unserer Tradition, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen und solche Absichten haben wir auch nicht.“ Am Montag werden Engelhardt und Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke den Fraktionen ihre Überlegungen vorstellen.

Karftwerk Hamm: "Akzeptable Lösung" gesucht

In Sachen Beteiligung am Steinkohlekraftwerk in Hamm will Engelhardt, „alles tun, um zu einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung zu kommen“. Dann stelle sich gar nicht die Frage, ob der Rat der Beteiligung zustimmen müsse oder nicht. Rein formal reiche das Votum der DEW-Gesellschafterversammlung für die Investition von 107 Mio. Euro aus. Doch Engelhardt ist keiner, der Öl ins Feuer gießen will. Gas als Brennstoff ist ihm eh viel lieber.

Das ausführliche Interview mit Helmut Engelhardt lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe.

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