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Detektive bestachen Mediziner

14.11.2007

Der Auslands-Einsatz von zwei Detektiven hat die Dortmunder Signal Iduna Versicherung davor bewahrt, einem Kunden über 2700 Euro überweisen zu müssen. Ein entsprechendes Urteil hat das Amtsgericht gestern bekannt gegeben.

Ein in Bochum wohnender Nigerianer hatte nach einem Heimat-Aufenthalt im Frühjahr vergangenen Jahres eine Krankenhaus-Rechnung eingereicht. Mehrere Wochen lang will der Mann in der Klinik wegen Typhus-Verdachts behandelt worden sein.

Doch der Versicherung kam die hohe Rechnung gleich ziemlich merkwürdig vor - also schickte sie zwei Detektive los, um das Krankenhaus näher unter die Lupe zu nehmen. Und siehe da: Nachdem er sich zum Schein hatte behandeln lassen, fragte einer der Ermittler, ob der Arzt die Rechnung nicht bitte schön frisieren könne - um die Versicherung zu betrügen. Und prompt stellte der Mediziner dem Mann fast das Achtfache in Rechnung...

Das Amtsgericht entschied in seinem Urteil, dass die Signal Iduna damit alles getan hatte, um die Rechtmäßigkeit der Ansprüche des Versicherten in Zweifel zu ziehen. Der Richter kam zu dem Schluss, "dass hier eine Rechnung vorgelegt wurde, die Beträge enthält, die nicht angefallen sind". Der Mann bekommt die geforderten 2734 Euro nicht erstattet. von

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