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Das Treppchen eröffnet mit neuer Pächterin

Am Phoenix-See

Die älteste Gastronomie in Hörde,das Treppchen, hat eine neue Pächterin. Nach fünfmonatiger Renovierung eröffnet Melanie Milachowski am Donnerstag, 1. Juni, den Betrieb. Neu ist für das Traditionshaus auch der Phoenix-See in der Nachbarschaft.

HÖRDE

27.05.2011
Das Treppchen eröffnet mit neuer Pächterin

Vorfreude auf Donnerstag: Pächterin Melanie Milachowski (l.) mit Irene Lehrke.

Melanie Milachowski entschied das Rennen unter den fünf Bewerbern für sich. „Sie machte einen energischen Eindruck“, sagt Inhaberin Irene Lehrke, „und in diesem Beruf muss man viel Liebe mitbringen“. Die 30-jährige Dortmunderin arbeitete schon in Hotels im Siegerland, der Schweiz und auf Sylt. Als Leiterin eines Gastro-Betriebs ist das Treppchen für die Hotelfachfrau aber eine Premiere. Der Zeitplan bis zur Eröffnung ist straff. Heute liefern sie die Küche, morgen wird sie eingerichtet, ab Montag Probe gekocht. „Die Abläufe müssen sitzen. Die Mitarbeiter kennen sich noch nicht“, sagt Milachowski. Donnerstag öffnet das Treppchen. Mit dem Außenbereich, der durch Strandkörbe und Sonnenliegen erweitert wurde.

Vorbei ist dann die schwere Zeit, wie Irene Lehrke sie nennt. Die seit Jahren schwelenden Bauarbeiten in der Nachbarschaft hatten dem 1763 erbauten Fachwerkhaus große Schäden zugefügt. Die Risse und Löcher in Decken und Wänden: Spuren der Verwüstung. „Wenn draußen gebaggert wurde, wackelte das Haus, dann kam der Lehm von der Decke“, sagt sie. Im Januar begann die Renovierung. Aber sie dauert länger als geplant. Vor allem das Aufbringen und Trocknen der Lehmschichten an der Fassade sind aufwendig. Am Ende sind es fünf Monate statt der geplanten zwei. Lehrke überlegte sogar zu verkaufen, entschied sich aber dagegen. „Ich bin hier groß geworden, daher kommt meine unendliche Liebe für dieses Haus.“

Hier gibt es bald wieder durchgehenden Betrieb zwischen 12 und 22 Uhr. Für jedes Alter, jeden Geldbeutel. Westfälische Küche mit Potthast und Krüstchen, Dortmunder Bier oder Wein – dabei auf den See schauen. Das Alte findet seinen Platz am Neuen.

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