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Das andere Gesicht der Nordstadt

Münsterstraßenfest

Ekel-Häuser, Straßenstrich, Drogen – negative Schlagzeilen gab es zuletzt genug über die Nordstadt. Doch es gibt auch die andere Seite: Das Bild des internationalen, lebhaften und multikulturellen Viertels. Das soll besonders am heutigen Samstag sichtbar werden: Münsterstraßenfest und internationale Woche stehen an.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 28.05.2011

Das Münsterstraßen-Fest wird vom Integrationsrat organisiert. Mit mehr als 50 Ständen verschiedener Kulturvereine, viel Folklore und Kultur aus der Nordstadt zeigt das Fest Multikulti pur. „Es soll wieder ein bisschen mehr Freude in die Nordstadt bringen“, wünscht sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau.Diskussion mit Polenz Das Fest ist der Auftakt für die internationale Woche. Die Vielfalt des Viertels zeigt auch das weitere Programm der Interkulturellen Woche, das vom Tag der offenen Moscheen am Sonntag (29.5.) über eine Jazz-Matinee im Seniorenheim an der Schützenstraße bis zum Hip- Hop-Festival im Keuning-Haus am Samstag (4.6.) reicht.Weitere Höhepunkte sind eine Diskussionsveranstaltung mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU) in der Auslandsgesellschaft NRW am Montag (30.5.) über „Die Türkei und Europa“, das Festival „Kulturmeile und Freunde“ auf dem Nordmarkt am 2. Juni und das Hoeschpark-Fest zum Abschluss der Woche am 5. Juni.Weit gefächert „Wir haben das Programm mit 30 Veranstaltungen so weit wie möglich gefächert“, verspricht Levent Arslan von der städtischen Migrations- und Integrationsagentur. Finanziell ermöglicht wird es durch das Engagement der Sparkasse, dessen Vorstandschef Uwe Samulewicz in der Nordstadt aufgewachsen ist. „Und schließlich“, stellt er mit Blick auf die Sparkassen-Mitarbeiter unterschiedlicher Herkunft fest, „haben wir auch im eigenen Haus mit Multikulti gute Erfahrungen gemacht.“

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