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BVB-Haus bleibt ohne Südtribüne

Prozess am Amtsgericht

Katharina Winkelmann ist traurig: Ihr einzigartiges schwarz-gelbes Mehrfamilienhaus in Brackel erhält nun doch nicht als „i-Tüpfelchen“ eine riesige gemalte Südtribüne auf der Giebelwand. Das war am Freitag das Ergebnis eines Prozesses am Amtsgericht.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 06.05.2011
BVB-Haus bleibt ohne Südtribüne

Zum Baustart schaute Borussia Dortmunds Ikone Alfred "Aki" Schmidt (2.v.l.) vorbei.

Einer der Miteigentümer der Immobilie war gegen das geplante und bereits in Teilen fertig gestellte Gemälde Sturm gelaufen. Als im März die Idee von dem schwarz-gelben Meisterhaus geboren wurde, sei vereinbart worden, die „Süd“ so wie das überdimensionale BVB-Logo an der Frontseite lediglich als Folie anzubringen. „Dann kann man sie irgendwann mal wieder abmachen“, sagte der Miteigentümer am Freitag.

 Das Gericht erkannte ebenfalls, dass die begonnenen Malerarbeiten mit den ursprünglichen Plänen nicht mehr viel gemeinsam haben. „Rechtlich haben Sie nichts in der Hand“, musste sich Winkelmann anhören. Deshalb einigte sie sich schließlich zähneknirschend auf einen Kompromiss: Auch die Giebelwand wird nun schwarz-gelb. Und vielleicht kommt die Folien-Idee dann in ein paar Wochen wieder aus der Schublade.  „Schade“, sagte Katharina Winkelmann. Doch auch ohne die Südtribüne ist sie immer noch fest davon überzeugt, dass mit Abstand schönste Haus in ganz Dortmund zu haben – ganz in den Meisterfarben und mit riesigem Logo über der Tür.

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