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Bundesbank investiert 200 Mio. Euro in Neubau

Stadtkrone-Ost

An Geld wird künftig kein Mangel herrschen in Dortmund: Die Bundesbank richtet auf der Stadtkrone-Ost ihre bundesweit größte Filiale zur Abwicklung des Bargeld-Geschäfts ein. Dortmund wird damit Drehscheibe für den Bargeld-Verkehr im gesamten Rhein-Ruhr-Raum.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 26.05.2011

Die Entscheidung des Bundesbank-Vorstands für den Standort Dortmund gehört zu den Planungen zur Straffung des Filialnetzes der Zentralbank. Die hat in den vergangenen Jahren bereits die Zahl ihrer Niederlassungen von 200 auf aktuell 47 reduziert. In der neuen Filiale Rhein-Ruhr in Dortmund sollen insgesamt sechs bestehende Filialen aufgehen. 200 Mitarbeiter sollen künftig von der Stadtkrone-Ost aus die Geschäftsbanken in der Region betreuen. Die Bundesbank hat sich dazu von der Stadtkrone-Ost gleich das komplette Areal des früheren Kasernen- und Klinikstandorts nahe der Marsbruchstraße gesichert. Dort läuft zur Zeit der Abriss der Gebäude, die zuletzt als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurden.

Von den 80.000 Quadratmetern Grundfläche sollen etwa 25.000 Quadratmeter bebaut werden. Die Detailplanungen beginnen erst. Und sie brauchen angesichts der besonderen Sicherheitsanforderungen auch Zeit: 2015 soll Baubeginn sein, 2017 der Neubau fertiggestellt sein. Die Investitionssumme beträgt rund 200 Mio. Euro, erklärte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele.In der neuen Filiale wird der Geschäftsbetrieb der bisherigen Niederlassungen in Duisburg, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Hagen zusammengeführt. 120 Arbeitsplätze gehen dabei verloren, die allerdings sozialverträglich abgebaut werden sollen, wie Norbert Matysik als Präsident der Bundesbank-Hauptverwaltung Düsseldorf betont.

Ausschlaggebend für die Standortwahl war nicht zuletzt die verkehrsgünstige Lage der Stadtkrone-Ost, die auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist. Für die Vermarktung des früheren Kasernengeländes sei die Neuansiedlung ein großer Schritt, freuen sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Stadtkrone-Ost-Entwicklungsgesellschaft. Pehlke: "Durch die Entscheidung der Bundesbank wird die Zahl der Arbeitsplätze auf der Stadtkrone-Ost auf weit über 3000 steigen."

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