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Berufsrückkehrerinnen im Visier

DORTMUND Kinder und Berufstätigkeit unter einen Hut zu bringen, fällt nicht immer leicht. Wie groß das Interesse an diesem Thema ist, zeigte sich am Montag bei der Infobörse für Frauen im Berufsinformationszentrum.

19.11.2007

Veranstaltet wurde die Messe von der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit  und dem Projekt Frau.Innovation.Wirtschaft der Wirtschaftsförderung Dortmund. „Neben guten Ausbildungen bringen Frauen vielfach wichtige Schlüsselqualifikationen mit“, sagte Agenturchef Stefan Kulozik. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sei zu erwarten, dass die Nachfrage nach weiblichen Arbeitskräften steigen wird. „Umso wichtiger ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“

Dortmunds erster Wirtschaftsförderer Udo Mager unterstrich die Bedeutung der Frauen für den Arbeitsmarkt: „Wir können auf qualifizierte Frauen nicht verzichten, wenn wir dem Fachkräftemangel wirksam begegnen wollen.“ Das gelte auch für das Potenzial der Berufsrückkehrerinnen. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir Frauen nach Elternzeit und Familienphase ermuntern und unterstützen, in das Berufsleben zurückzukehren.“

Rund 20 Institutionen, Verbände und Weiterbildungsträger informierten über ihre Angebote, gaben Tipps und boten Kontaktmöglichkeiten. Zusätzlich fanden Vorträge statt, in denen es um die Themen flexible Arbeitszeiten, Stärken von Berufsrückkehrerinnen, Besonderheiten in Vorstellungsgesprächen und das Leistungsspektrum der Familienbüros ging.

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